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50 Ratssitze sind zu vergeben 328 Kandidaten stehen am 11. September in Osnabrück zur Wahl

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Osnabrück. Am 11. September sind rund 124000 wahlberechtigte Osnabrücker aufgerufen, über die neue Zusammensetzung des Stadtrates zu entscheiden. Anders als im Landkreis, wo in einigen Gemeinden fünf Abstimmungen anstehen, findet in Osnabrück nur eine Wahl statt.

Im Stadtrat sind 50 Sitze zu vergeben. Derzeit sieht die Sitzverteilung so aus: CDU 19, SPD 17, Grüne sechs, FDP fünf, UWG zwei und Die Linke einen. Die Wahl des Oberbürgermeisters, der ebenfalls dem Rat angehört, findet aufgrund der Wahlzeit von acht Jahren erst 2014 statt.

Die Wahlberechtigten können ihre Stimme in acht Wahlbereichen abgeben. Jeder Wahlbereich hat einen eigenen Stimmzettel mit eigenen Kandidaten. Die Wahlbereiche sind noch einmal in insgesamt 115 Wahlbezirke unterteilt. Vor fünf Jahren wurde noch in neun Wahlbereichen gewählt. Der Zuschnitt hat sich verändert.

Insgesamt kandidieren 338 Osnabrücker für den Stadtrat, 108 Frauen und 230 Männer. CDU, SPD, Grüne, FDP, UWG und Die Linke sind in allen acht Wahlbereichen vertreten – CDU und SPD mit jeweils 80 Kandidaten, die FDP mit 65, Grüne mit 54, UWG mit 25 und Die Linke mit 11. Erstmals tritt die MDU (Muslimisch Demokratische Union) an. Insgesamt 14 Kandidaten bewerben sich um ein Mandat, allerdings nur in sechs Wahlbereichen. Die Piratenpartei schickt in sechs Wahlbereichen je einen Kandidaten ins Rennen, die ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) ist in drei Wahlbereichen mit je einem Kandidaten vertreten. Nur in Wahlbereich 5 (Wüste, Hellern) sind alle neun Parteien wählbar.Jüngste Kandidatin bei der Stadtratswahl ist die Schülerin Ema Radoncic (Jahrgang 1992), die im Wahlbereich 5 für die SPD antritt. Der Sozialdemokrat Kurt Oelgeschläger (Jahrgang 1930) ist der älteste der 338 Kandidaten (Wahlbereich 1).


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