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Was Fleischhygiene und Raumfahrt miteinander zu tun haben Gesellenstücke zum Aufessen

Fleisch ist ihr Beruf: Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk und Fleischer feierten ihren Ausbildungsabschluss. Foto: privatFleisch ist ihr Beruf: Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk und Fleischer feierten ihren Ausbildungsabschluss. Foto: privat

Osnabrück. Über Fleischhygiene, „so alt wie die Menschheit und bereits im alten Testament erwähnt“, referierte der Festredner auf der Lossprechung der Freien Fleischer-Innung zu Osnabrück, Dr. Karljosef Graf, Abteilungsleiter Fleischhygieneüberwachung im Veterinärdienst.

Interessante Fakten hatte der Experte den gespannt zuhörenden Jung-Fleischer und Fachverkäufer zu berichten. So dürften die wenigsten gewusst haben, dass die bemannte Raumfahrt der Beginn der modernen Fleischhygiene ist, wie sie heute in jedem Fachbetrieb gefordert wird. „Diese Verpflichtung zur Eigenkontrolle muss unbedingt ernst genommen werden, damit Deutschland nicht seinen Ruf als weltweites Vorbild in Sachen Fleischhygiene verliert.“

In Anwesenheit von Kreishandwerksmeister Horst Glüsenkamp und Ehrenobermeister Franz Mandel konnten Obermeister Dieter Beermann und Lehrlingswart Dieter Eickhorst die Fachverkäufer und Fleischer lossprechen. Das hohe Niveau der Prüflinge führte zur Auszeichnung mit viel Anerkennung für überdurchschnittliche Leistungen.

Außerordentlich gute Ergebnisse erzielten Josef Dreier, Christian Kleeschulte, Matthias Ruhe, Arnt Wahlbrink, Sascha Krampf, Tim-Niklas Bunde, Sarah Winter und Andre Stöver bei den Fleischern/-innen. Mit dem Ehrenstahl der Innung wurde als Innungssieger Benedikt Frankenberg ausgezeichnet, der mit zweimal sehr gut bewertet wurde. Er wurde in der Fleischerei Mandel, Osnabrück, ausgebildet. Ebenfalls bei Mandel hat die Innungssiegerin bei den Fachverkäuferinnen, Frau Olga Holzwardt, gelernt. Lobende Anerkennungen erhielten weiter Tanja Groß Klußmann, Anna Lena Herlein, Jennifer Schwalgun, Marie-Christin Wünsche, Nele Kolkmeier, Katharina Wolk und Katharina Egbert.

Schließlich konnten sich alle Gäste von der Güte der Produkte des Nachwuchses überzeugen: Die Produktion einer Rostbratwurst gehört zur praktischen Prüfung. Frisch gegrillt wurde sie verkostet, eben Gesellenstücke, die man essen kann.


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