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Forschung in der alten Gaststätte Hochschule Osnabrück eröffnet nach Umbau Schmied im Hohne

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Deniz Keser (Mitte) studiert Wirtschaftsingenieurwesen für Lebensmittelproduktion. Bei der Eröffnung der umgebauten ehemaligen Gaststätte Schmied im Hohne verteilte er soeben produziertes kalorienarmes Eis. Foto: Jörn MartensDeniz Keser (Mitte) studiert Wirtschaftsingenieurwesen für Lebensmittelproduktion. Bei der Eröffnung der umgebauten ehemaligen Gaststätte Schmied im Hohne verteilte er soeben produziertes kalorienarmes Eis. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Es fließt wieder Bier beim Schmied im Hone: Die Hochschule Osnabrück hat nach der Um- und Neubauphase das denkmalgeschützte Gemäuer offiziell wieder eröffnet. In dem ehemaligen Ausflugslokal und im neu errichteten Nachbargebäude befindet sich nun das Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften.

2007 gab es erste Gespräche, das Fach Lebensmittelwissenschaften in Osnabrück anzubieten. Nachdem ein erster Studiengang eingerichtet worden war, wollte die damalige Hochschulleitung das Fach weiter ausbauen. Doch es fehlten Räume.

Auf die Idee, das alte Gemäuer an der Oldenburger Landstraße zu nutzen, sei er bei seinem täglichen Gang von zu Hause zu seinem damaligen Arbeitsplatz am Hochschulstandort in Haste gekommen, erläuterte der Präsident der Hochschule, Andreas Bertram. Er lehrte bis vor Kurzem noch als Professor an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur.

Während der verantwortliche Bauingenieur Ulrich Hagemann, Aufsichtsratsvorsitzender MBN Bau AG, einen Rückblick über die Geschichte des Gebäudes gab, blickten Volker Häusser, Geschäftsführer Forschungskreis der Ernährungsindustrie, und Ewald Drebing, Vorsitzender Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland, in die Zukunft und auf die Aufgaben der Forscher, denen sie im neuen Gebäude nachkommen werden. Gemeinsam schmiedeten die Redner ein Hufeisen, in das sie alle guten Wünsche für das Gebäude und seine Nutzer einfließen ließen.

Im Erdgeschoss des Hauses, in dem von 1926 bis 1984 Ausflugsgäste bewirtet wurden, steht jetzt auch wieder eine Zapfanlage. Das selbst gebraute „Haster Dunkle“ und „Haster Helle“ wird allerdings nur abends an Studenten ausgeschenkt. Tagsüber nutzen sie den Raum als Lernlandschaft.


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