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Wohnen in gehobener Kategorie Neue Gebäude an der Heinrich-Böll-Straße in Osnabrück für zahlungskräftige Mieter

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<em>Zupf und weg! </em>Roger Dörpmund und Boris Pistorius enthüllen das Schild der Heinrich-Böll-Straße. Der deutsche Schriftsteller hatte einen Teil seiner Militärzeit in Osnabrück verbracht. Foto: Jörn MartensZupf und weg! Roger Dörpmund und Boris Pistorius enthüllen das Schild der Heinrich-Böll-Straße. Der deutsche Schriftsteller hatte einen Teil seiner Militärzeit in Osnabrück verbracht. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Schwups und ab die Hülle! Und schon gibt es wieder eine Heinrich-Böll-Straße in Osnabrück. Sie führt in das Wohngebiet, das in den vergangenen elf Monaten auf dem Gelände der ehemaligen Metzer-Kaserne entstanden ist.

Ähnlich zügig wie Oberbürgermeister Boris Pistorius und Roger Dörpmund, Geschäftsführer der Delta-Grundstücksverwaltung, das Straßenschild enthüllten, hatte die Delta das Gelände der ehemaligen Metzer-Kaserne in den „Wohnpark Westerberg“ verwandelt. Zumindest ließen darauf die Worte von Dörpmund schließen. Der sprach von einer rekordverdächtigen Bauzeit.

Elf Monate hat die Delta, Mitglied der Köster Bau-Gruppe, gebraucht, um auf dem 11150 Quadratmeter großen Gelände zwischen der Sedan- und der Menkestraße eine Wohnfläche von 4750 Quadratmetern zu schaffen. Diese verteilen sich auf 42 Wohneinheiten, die in fünf dreigeschossigen Stadtvillen, zwei dreigeschossigen Wohngebäuden und drei Reihenhäusern untergebracht sind. Dazu kommen 66 Stellplätze in zwei Tiefgaragen und eine Grünanlage.

Während Dörpmund den Oberbürgermeister durch den Wohnpark führte, murmelte der Oberbürgermeister immer wieder: „Klasse!“, „Toll!“, „Schöner Überblick!“ Es war nicht zu verkennen, dass Pistorius die Anlage gefiel. Gleichzeitig wurde klar, dass die Neubauten vor allem finanzkräftige Mieter ansprechen. Immerhin soll die Miete im Schnitt bei etwa 11 Euro pro Quadratmeter liegen. Dörpmund sagte, die Wohnungen seien ideal für Ehepaare, deren Kinder aus dem Haus seien und die nun beschlossen hätten: Jetzt machen wir es uns schick.

Das sei nicht nur legitim, sagte Pistorius, der Rat habe vielmehr schon vor Jahren beschlossen, dass in Osnabrück mehr Wohnungen der gehobenen Kategorie entstehen müssten. „Denn der Markt ist da“, wie der Oberbürgermeister bekräftigte. Dementsprechend sei schon etwa ein Viertel der Wohnungen vergeben, hieß es.

Noch besser sieht es bei den sieben an der Rückseite des Parks ebenfalls neu geschaffenen Grundstücken an der Menkestraße aus: Von denen sind sechs verkauft.


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