Stadt warnt vor Spitzel-Trick Falsche Stadtmitarbeiterin fragt Osnabrücker über ihre Häuser aus

Am Telefon fragt eine angebliche Mitarbeiterin der Stadt Osnabrück Hausbewohner nach Infos zu ihren Immobilien. Das Gespräch sofort beenden, rät die Stadt. (Symbolfoto)Am Telefon fragt eine angebliche Mitarbeiterin der Stadt Osnabrück Hausbewohner nach Infos zu ihren Immobilien. Das Gespräch sofort beenden, rät die Stadt. (Symbolfoto)
dpa/Annette Riedl

Osnabrück. Eine Anruferin gibt sich als Mitarbeiterin der Stadt Osnabrück aus und erfragt Informationen zu Immobilien. Die Stadt warnt vor der Frau.

In den vergangenen Wochen hätten sich wiederholt Bürger an den Fachbereich Städtebau der Stadt Osnabrück gewandt und vom Anruf einer Frau berichtet, teilt das Presseamt mit. Die angebliche Verwaltungsmitarbeiterin habe erklärt, sie wolle über den bald bevorstehenden Beginn einer Baustelle vor dem Haus der Angerufenen informieren. Dabei versuchte sie, Informationen über das Haus ihrer Gesprächspartner zu erlangen. 

Städtische Infos immer schriftlich

Mit der Information über die angeblichen Bauarbeiten warnte die Frau beispielsweise, dass Straßensperrungen oder der Abriss von Gebäuden unmittelbar bevorstünden. Danach fragte die Anruferin nach Details zum bewohnten Haus. Dazu zählt unter anderem die Frage, wer der Besitzer des Hauses sei. Die Stadt Osnabrück macht darauf aufmerksam, dass keine städtischen Mitarbeiter telefonisch über bevorstehende Bauarbeiten informierten. Dies geschieht stets per Postwurfsendung. Wer einen entsprechenden Anruf erhält, sollte keine Fragen beantworten und das Gespräch beenden.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der NOZ MEDIEN und mh:n MEDIEN