Neue Ladesäulen Das plant der Landkreis Osnabrück zur Ladeinfrastruktur für E-Autos

Am Kreishaus Osnabrück sollen weitere E-Ladesäulen in Betrieb genommen werden.Am Kreishaus Osnabrück sollen weitere E-Ladesäulen in Betrieb genommen werden.
Jonas Walzberg

Osnabrück. Der Landkreis Osnabrück fördert die Umstellung auf Elektromobilität. Die Integration von Lademöglichkeiten auf dem Parkplatz des Kreishauses ist somit ein ausdrückliches Ziel.

Derzeit befindet sich die vorhandene Ladeinfrastruktur für E-Autos im Landkreis Osnabrück fast ausschließlich in privatem Besitz. Ladestandorte befinden sich aber nicht nur auf privatem Gelände, sondern auch im öffentlichen Raum. Der Aufbau einer elektrischen Ladeinfrastruktur der kreiseigenen Liegenschaften soll deshalb verstärkt gefördert werden. Dazu läuft seit August 2020 ein Pilotprojekt auf dem neuen Mitarbeiterparkplatz am Anbau des Kreishauses, wo zwei Ladesäulen in Betrieb genommen wurden.

Landkreis will Vorbildposition einnehmen

Der Landkreis will damit eine öffentliche Vorbildposition einnehmen und Demonstrationsbereitschaft gegenüber Gemeinden, Unternehmen und den eigenen Mitarbeitern zeigen. In einer Ausschusssitzung wurde deshalb nun einstimmig beschlossen, die Installation weiterer Ladesäulen umzusetzen und sowohl die Ladeinfrastruktur als auch die Inbetriebnahme von einem Dienstleister ausführen zu lassen.

„Neben der Installation der Ladesäulen muss auch die Stromversorgung neu konzipiert und ein Trafo installiert werden“, erklärte die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter. „Die Inbetriebnahme wurde ausführlich abgewogen, jetzt soll es umgesetzt werden.“ Ob ein privater Betreiber dafür Fördermittel beantragen könne, sei noch unklar. Rosensträter: „Wir erwarten hier aber ohnehin nicht viele Fördermittel.“

Mehrere Abrechnungsmöglichkeiten wünschenswert

Wichtig war es den Teilnehmern der Ausschusssitzung, dass für eine Ausschreibung in den Leistungskatalog aufgenommen wird, dass es mehrere Abrechnungsmöglichkeiten für die Nutzer der Ladesäulen gibt. In der Regel läuft das so: Wenn sich ein Nutzer mittels RFID-Karte authentifiziert hat, kann mit Kreditkarten, Apps, SMS oder gegebenenfalls sogar mit Münzen gezahlt werden.


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