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Nach Nachrüstung gefragt OTB: „Halle 13“ warm und dicht – Neue Pläne – Fitness-Bereich nächstes Vorhaben

Von Winfried Beckmann

<em>Isoliert </em>und mit Licht versehen: OTB-Schatzmeister Kilian Lescow zeigt Gästen die nachgerüstete Halle. Foto: Helmut KemmeIsoliert und mit Licht versehen: OTB-Schatzmeister Kilian Lescow zeigt Gästen die nachgerüstete Halle. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Alles komplett: Die Sonne in Form von Kollektoren auf dem Dach, die Wände isoliert und der Raum durch eine Heizung temperiert. Strahlende Gesichter zeigten Gastgeber und Gäste bei der symbolhaften Wiedereröffnung der Ballsporthalle, die zwischenzeitlich zu einer wenig gefragten Hypothek für den OTB geworden war.

Gedacht als bessere Möglichkeit, sich beim Freiluftsport auf der angrenzenden Illoshöhe schützend unterzustellen sowie dort Sport mit lediglich einem Dach über dem Kopf betreiben zu können, hat der Großverein im Westen der Stadt Osnabrück nun eine „richtige“ Sporthalle. Und das vor allem, weil sie eine Heizung bekommen hat und die anfangs ausgelassenen Seitenwände eingezogen wurden, was im Wissen um kühlere norddeutsche Temperaturen eigentlich von Anfang an unerlässlich war. Prompt ist die „Halle 13“, wie das Objekt symbolträchtig genannt wird, anfangs bei Kälte und hart empfundenem Boden abgelehnt, nun durch Wärme lieb gewonnen und plötzlich gefragt.

Zumindest bei Sportarten, bei denen die Gelenke weniger gestaucht werden, denn anfangs hatten gerade auch Leichtathleten und Fußballer als favorisierte Nutzer über Kniebeschwerden geklagt, Übungsleiter bei kaum zumutbarer Akustik auf gereizte Stimmbänder verwiesen. Eine „Nachrüstung“ der Halle konnte erst nach der unerlässlichen Dachsanierung der alten Halle ein Thema sein. Auch erst, als Kirstin Gnoth als neue Geschäftsführerin alle bestehenden Verträge des OTB sowie weitere Verpflichtungen unter die Lupe genommen hatte. Daraufhin wurde eine Finanzierung angepackt, um die Halle komplett werden zu lassen.

Nun verwies Kilian Lescow als Schatzmeister auf eine „vollwertige Halle“, dankte Handwerkern und Stadt sowie Sportbund für Arbeit bzw. Zuschüsse und zudem der „schnellen Eingreiftruppe“ aus der Dienstag-Abteilung des Vereins. „Ohne sie ständen wir nicht da, wo wir heute sind“, würdigte Lescow die mal wieder rührigen „älteren Herren“, die seit Jahren bei Bedarf stets anpacken bei Unterhalt und Pflege der Anlagen an der Oberen Martinistraße.

Doch Zurücklehnen ist nun nicht angesagt, denn der OTB hat „noch Weiteres vor“, wie Lescow und Präsident Matthias Strauß den 2300 Mitgliedern versicherten. Der „Halle 13“ fehlt ein Geräteraum, dem Vereinskomplex eine moderne Fitness-Anlage, die neben „Halle 13“ entstehen kann, wo zurzeit ein Beach-Feld liegt. Die Planung ist bereits entwickelt...