Razzia in Bundesministerien Warum Osnabrücker Ermittler für die Durchsuchung bei Olaf Scholz zuständig waren

Die Financial Intelligence Unit (FIU) soll Fälle der Geldwäsche nicht rechtzeitig bearbeitet haben, sodass die Zahlung von 1,6 Millionen Euro nicht gestoppt werden konnte.Die Financial Intelligence Unit (FIU) soll Fälle der Geldwäsche nicht rechtzeitig bearbeitet haben, sodass die Zahlung von 1,6 Millionen Euro nicht gestoppt werden konnte.
dpa/Henning Kaiser

Osnabrück/Berlin. Plötzlich tauchte der Name "Osnabrück" im bundesweiten Wahlkampf auf: Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hatte vor einer Woche die Bundesministerien für Finanzen und Justiz durchsucht – und damit ausgerechnet das Ministerium, das von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz geleitet wird. Warum sind Ermittler aus der Hasestadt für den Verdacht wegen Strafvereitelung im Amt in der für die Bekämpfung der Geldwäsche zuständigen Financial Intelligence Unit (FIU) zuständig?

Bereits 2020 hatte die Staatsanwaltschaft Osnabrück zusammen mit Beamten der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück Ermittlungen aufgenommen und erste Durchsuchungen durchgeführt. Zurück geht der Fall aber auf den Juni 2018: Einige Ban

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