Vor 100 Jahren in Osnabrück Flugzeug soll verschrottet werden, Trauer und Wut über Mord an Erzberger

Der Osnabrücker „Luftreeder“ Max Schüler (links) mit Fliegerkameraden vor einem Aufklärungsflugzeug vom Typ LVG C VIII. Schüler war 1921 Pächter des Flugzeug-Hangars auf der Netterheide und veranstaltete kommerzielle Rundflüge.Der Osnabrücker „Luftreeder“ Max Schüler (links) mit Fliegerkameraden vor einem Aufklärungsflugzeug vom Typ LVG C VIII. Schüler war 1921 Pächter des Flugzeug-Hangars auf der Netterheide und veranstaltete kommerzielle Rundflüge.
Sammlung Martin Frauenheim

Osnabrück. Vor 100 Jahren sorgte der Mord an dem Zentrums-Politiker Matthias Erzberger auch in Osnabrück für Unruhe. Linke Gruppierungen veranstalteten eine Massendemonstration. Eine Veranstaltung rechtskonservativer Frauen in der Stadthalle wurde gesprengt.

Der frühere Finanzminister Erzberger war eine Hassfigur für rechtsnationale Anti-Republikaner geworden –spätestens, nachdem er 1918 seine Unterschrift als Vertreter der Reichsregierung unter die Waffenstillstandsvereinbarung gesetzt hatte.

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