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Im Stadtteil fest verwurzelt Bisherige Jellinghausschule heißt jetzt Grundschule am Schölerberg


Osnabrück. Bereits zum Schuljahresbeginn ist die Namensänderung vollzogen worden. Nun folgte die offizielle Feierstunde: Die bisherige Jellinghausschule heißt jetzt Grundschule am Schölerberg. Verbunden wurde die Feier mit der Enthüllung eines Logos, das das neu entwickelte Leitbild der Schule symbolisiert.

Schulleiterin Anne Goecke gab zunächst einen Rückblick auf die wechselvolle Namensgeschichte der Schule: 1966 gegründet, hieß sie zunächst „Volksschule an der Jellinghausstraße“, dann „Jellinghausschule“, anschließend „Droste-Hülshoff-Schule“ und dann wieder „Jellinghausschule“. Doch die Arbeit vor Ort habe nur wenig zu tun gehabt mit Namensgeber Hermann Jellinghaus, einem aus Bielefeld stammenden Pädagogen, der 1929 in Osnabrück verstarb.

Anders sei es nun mit dem neuen Namen. Die Schule sei im Stadtteil fest verankert, und das werde mit der Bezeichnung „Schule am Schölerberg“ deutlich. So ließ die Rektorin eine umfangreiche Auflistung folgen, die die Aktivitäten und Kooperationspartner im Stadtteil verdeutlichte. Die Mädchen und Jungen forschen demnach nicht nur in, sondern auch außerhalb der Schule.

„Warum der neue Name? Die Schule möchte gerne zeigen, wo ihr Mittelpunkt ist und wo sie vernetzt ist“, machte auch Bürgermeisterin Birgit Strangmann in ihrem Grußwort deutlich.

Die Feierstunde, an der auch Schuldezernent Werner Grade teilnahm, war zudem verbunden mit einem Empfang und einem herbstlichen Laternenumzug. Doch bevor Schüler, Kollegium und Gäste die Laternen zur Hand nahmen, wurde das neue, vierteilige Logo Stück für Stück von den Drittklässlern Sumeja, Josef, Anna-Lena und Linus enthüllt. Vier Teile, denn das Leitbild der Schule beruht auf vier Grundbegriffen: Offenheit, Beteiligung, Bildung und Bewegung. Das verdeutlichte auch das Programm, denn zu jedem Begriff gab es eine kurze Aufführung. So hatten Schüler unter der Überschrift Bewegung gemeinsam mit dem SC Schölerberg eine Turneinlage vorbereitet. Und als Sinnbild für die Bildung lasen Mädchen und Jungen die Geschichte „Vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ vor. Die Einsicht des verliebten Löwen, warum sich Bildung lohnt: „Einer Dame schreibt man einen Brief, bevor man sie küsst.“


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