Vor 100 Jahren in Osnabrück Im Juni 1921 will die Obrigkeit gegen Badende im Stichkanal durchgreifen

Mit einem „Köpper“ in den Stichkanal zu springen, ist eigentlich streng verboten. In der „Katholischen Badeanstalt“ wird es aber zumindest geduldet.Mit einem „Köpper“ in den Stichkanal zu springen, ist eigentlich streng verboten. In der „Katholischen Badeanstalt“ wird es aber zumindest geduldet.
Pfarrarchiv Liebfrauen Eversburg

Osnabrück. Vor 100 Jahren schon war das Baden im Stichkanal beliebt, wenngleich verboten. Der Herr Oberpräsident in Hannover lässt als oberster Dienstherr der Wasserstraßendirektion im „Osnabrücker Tageblatt“ im Falle der Zuwiderhandlung „strengste polizeiliche Maßregeln“ androhen.

Leider nehme mit Eintritt der warmen Jahreszeit der Badebetrieb wieder überhand, heißt es im Juni 1921. Durch die Badenden werde aber die Schifffahrt gefährdet und behindert. Genauso verwerflich sei das unerlaubte Begehen der Uferstrecken,

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