Osnabrück vor 100 Jahren Aus einer Bagatelle wurde im April 1921 bei Hammersen ein handfester Arbeitskampf

Die Großweberei F. H. Hammersen AG, hier ein Werkszug bei der Ausfahrt aus dem Firmengelände an der Iburger Straße, war Osnabrücks größter Textilarbeitgeber mit zeitweise bis zu 3800 Beschäftigten und Zweigwerken in Rheine, Bocholt, Rheydt und Riesa/Sachsen. 1981 ging die Firma in Konkurs.Die Großweberei F. H. Hammersen AG, hier ein Werkszug bei der Ausfahrt aus dem Firmengelände an der Iburger Straße, war Osnabrücks größter Textilarbeitgeber mit zeitweise bis zu 3800 Beschäftigten und Zweigwerken in Rheine, Bocholt, Rheydt und Riesa/Sachsen. 1981 ging die Firma in Konkurs.
Sammlung Alfred Spühr

Osnabrück. Vor 100 Jahren bewegt der Tod der Ex-Kaiserin Auguste Viktoria auch in Osnabrück die Gemüter – allerdings mit höchst unterschiedlichen Ansätzen. Das bürgerliche Establishment und die Parteien von der Mitte bis rechts haben keine Bedenken, um die am 11. April im niederländischen Exil gestorbene Monarchin als frühere wohltätige Landesmutter öffentlich zu trauern. Die Sozialdemokraten sehen das deutlich anders.

Kaisertreue im Rathaus?Als Oberbürgermeister Julius Rißmüller ein ehrendes Gedenken oben auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der städtischen Kollegien setzt, erklären sie vorab, dann den Saal zu verlassen. Bürgervorsteher Westphälinge

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