Vater starb nach Coronainfektion So erlebt eine Osnabrücker Muslima den Ramadan in der Corona-Pandemie

Dua Zeitun verlor vor wenigen Monaten ihren Vater, den Osnabrücker Imam Abdul-Jalil Zeitun, der nach einer Coronainfektion verstarb. Auch sie selbst infizierte sich, war schwer krank und ist nun noch vorsichtiger. (Archivfoto)Dua Zeitun verlor vor wenigen Monaten ihren Vater, den Osnabrücker Imam Abdul-Jalil Zeitun, der nach einer Coronainfektion verstarb. Auch sie selbst infizierte sich, war schwer krank und ist nun noch vorsichtiger. (Archivfoto)
Michael Gründel

Osnabrück. Ramadan war für die Muslima Dua Zeitun aus Osnabrück ein Fest der Begegnung, jetzt ist es ein Fest auf Distanz. Bei der Einhaltung der Corona-Regeln und beim abendlichen Fastenbrechen ist sie besonders strikt, denn vor einigen Monaten verstarb ihr Vater nach einer Coronainfektion. Auch sie selbst infizierte sich. Der Respekt vor dem Virus ist jetzt größer denn je.

Ihr Vater Abdul-Jalil Zeitun war fast 30 Jahre Imam der Ibrahim Al-Kalil Moschee am Goethering in Osnabrück. Im Dezember riss das Coronavirus ihn im Alter von 73 Jahren aus dem Leben. Wie bei der Mehrheit der aktuellen Infektionen ist auch

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