Schwieriger Einsatz in Osnabrück und dem Emsland Zeitungszustellung durch Schnee erschwert: NOZ Medien dankt Zustellern und Fahrern

Der heftige Wintereinbruch hat die Arbeit der Zeitungszusteller und Transportfahrer erheblich erschwert.Der heftige Wintereinbruch hat die Arbeit der Zeitungszusteller und Transportfahrer erheblich erschwert.
Jörn Martens

Osnabrück. Der heftige Wintereinbruch hat die Arbeit der Zeitungszusteller und Transportfahrer erheblich erschwert: Unter schwierigen Bedingungen wurden in der Region Osnabrück und dem Emsland die Zeitungstitel der NOZ Medien zugestellt. Die Geschäftsführer der NOZ Medienvertriebe bitten die Leser um Verständnis, sollte die Zustellung nicht wie gewohnt funktioniert haben und danken ihren Mitarbeitern für die enorme Leistung.

Ganz ohne Blessuren ging es leider nicht: Wie Dirk Frings, Geschäftsführer des Medienvertriebs Osnabrück, erklärt, hatten einige Zusteller in den vergangenen Tagen kleinere Unfälle. Sie sind teilweise mit dem Fahrrad gestürzt, zum Glück gab es aber keine schwerwiegenden Verletzungen. Da es vielerorts nicht möglich war, durch den Schnee mit dem Fahrrad in die Nebenstraßen zu kommen, sind viele Zeitungszusteller in Osnabrück sicherheitshalber zu Fuß unterwegs gewesen.  

Sicherheit der Zusteller geht vor

Gerade nachts war es aber kaum möglich, unfallfrei durch die Straßen zu kommen. Daher gab es Verspätungen bei der Zustellung der Tageszeitungen. Doch die Sicherheit der Mitarbeiter geht vor, betont Dirk Frings. „Und selbst, wenn die Einfahrten von den Lesern geräumt waren, die Nebenstraßen waren es oft nicht“, erklärt Frings das Dilemma, mit dem alle Einwohner zu kämpfen hatten. Am Montag und Dienstag seien sogar teilweise die Hauptverkehrsstraßen kaum geräumt gewesen. „Wir haben aber dort die Zeitungen zugestellt, wo es geht“, so Frings weiter.

Durch die extreme Glätte waren die Zusteller auch länger als sonst unterwegs. Wer mit dem Fahrrad die Zeitungen zugestellt hat, berichtete von nicht geräumten Radwegen. Frings wirbt um das Verständnis der Leser und dankt gleichzeitig seinen Mitarbeitern: 

„„Die Zusteller machen in diesen Tagen einen sehr guten Job und bemühen sich sehr, den Lesern pünktlich ihre Zeitung zuzustellen.““

Dafür sind sie stundenlang in der Kälte unterwegs und kämpfen sich durch die Schneewehen. 

Nächtlicher Einsatz

Das bestätigt auch Frank Jansen, Geschäftsführer des Medienvertriebs Emsland. Er bezeichnet die vergangenen Tage als große Herausforderung für die Zusteller, vor allem nachts. Im Dunkeln sind die Gefahrenstellen kaum sichtbar gewesen, daher hat sich die Zustellung teilweise deutlich verspätet. Doch Jansen betont: „Die Sicherheit der Zusteller geht vor.“ Im Zweifel sollten sie deshalb lieber später losgehen, als sich zu verletzen. Kleinere Unfälle hat es trotzdem gegeben.

Jansen lobt seine Mitarbeiter und dankt ihnen für den Einsatz: 

„„Ich kann den Zustellern nicht genug Respekt zollen für die bemerkenswerte Arbeit, die sie geleistet haben.“ “

Mittlerweile hat sich die Lage im Emsland entspannt und die Zeitungen können wieder wie gewohnt zugestellt werden, so Jansen.  

Situation entspannt sich etwas

Auch in den nächsten Tagen dürfte sich die Lage aufgrund geräumter Straßen weiter entspannen. Patrik Krause, Teamleiter der Transportlogistik der NOZ, befürchtet aber auch, dass durch die etwas wärmeren Temperaturen und den Sonnenschein der Schnee schmilzt und es glatt werden kann. Eine weitere Herausforderung für das Fahrpersonal der Speditionen. Die Fahrer, die den Zustellern die Zeitungen liefern, hätten in den vergangenen Tagen „die ein oder andere Schlacht geschlagen“, so Krause.

Nicht nur die glatten Straßen und Schneewehen waren eine Herausforderung, auch die Logistik. So haben die Fahrer oft in direktem Kontakt mit den Zustellern gestanden, um neue Ablageorte abzustimmen, wenn sie die übliche Route nicht befahren konnten. Aber auch die Hilfe der Landwirte sei sehr wertvoll gewesen, so Krause. Sie hätten mehrfach nachts die Fahrzeuge der Speditionen aus dem Schnee gezogen.

„„Die Fahrer und Zusteller haben sich durchgekämpft. Sie haben sehr routiniert Hand in Hand gearbeitet und ihr Bestes gegeben.““Patrik Krause

Krause zieht seinen Hut vor dem Einsatz, betont aber auch, wie herausfordernd diese Zeit für weitere Abteilungen der NOZ Medien wie dem Druckzentrum und den Versand gewesen ist. 

Auch Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke lobt die Arbeit der Mitarbeiter in den vergangenen Tagen: 

„„Ich bin allen Zustellern sehr dankbar, dass sie bei diesen extremen Straßenverhältnissen einen Großteil der Zeitungen zu unseren Lesern bringen können. Gleichzeitig hoffe ich bei allen auf Verständnis, die nicht wie gewohnt ihre Zeitung im Briefkasten haben. Die Gesundheit und das Leben unserer Mitarbeiter geht hier vor.““

Damit unsere Leser aber trotz der widrigen Umstände nicht auf Ihre aktuellen Informationen verzichten müssen, haben wir die Anmeldung für unsere ePaper-Apps und das Web-ePaper vorübergehend deaktiviert.

Hier geht es zum Epaper >>


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN