Regionales Demokratie-Projekt „Erbsen esse ich nicht!“ — Wenn Kinder die Regeln in den Kitas bestimmen dürfen

"Hier wird gegessen, was auf den Tisch kommt!" Oder lieber doch nicht? Ein in Osnabrück entwickeltes Projekt hat das Ziel, Kinder am Aufstellen der Kita-Regeln zu beteiligen. (Symbolfoto)"Hier wird gegessen, was auf den Tisch kommt!" Oder lieber doch nicht? Ein in Osnabrück entwickeltes Projekt hat das Ziel, Kinder am Aufstellen der Kita-Regeln zu beteiligen. (Symbolfoto)
Julian Stratenschulte/dpa

Osnabrück. Ach ja, die lieben Kleinen — machen so oft nicht das, was man will. Dabei ist die Sache doch klar: Wir Eltern, wir Erzieher, wir Lehrer machen hier das Sagen — und die Kinder haben zu gehorchen. Oder vielleicht doch nicht? In sogenannten "Demokratie-Werkstätten" will das in Osnabrück ansässige Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (Nifbe) Kinder künftig stärker an Entscheidungsprozessen in Kitas beteiligen.

Eltern kleiner Kinder sind sich vermutlich einig: Bei einem konsequenten "Kinder an die Macht" hätten wir hier wohl Zustände wie zur Zeit der Französischen Revolution. Doch bei dem Nifbe-Projekt geht es nicht um (Zwergen-)Aufstand, sondern

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