Keine Wohnung, keine Perspektive Zwei Osnabrücker Obdachlose erzählen, wie sie die Corona-Krise erleben

Laut Statistik gibt es in Osnabrück derzeit 410 Obdachlose – plus eine Dunkelziffer.  Ben (links) und Kai gehören zu den 65, die stets auf der Straße leben – sie spüren die Folgen der Coronakrise ganz deutlich.Laut Statistik gibt es in Osnabrück derzeit 410 Obdachlose – plus eine Dunkelziffer. Ben (links) und Kai gehören zu den 65, die stets auf der Straße leben – sie spüren die Folgen der Coronakrise ganz deutlich.
David Ebener

Osnabrück . Sie wühlen in Müllcontainern nach leeren Pfandflaschen, setzen sich mit einem Becher in die Osnabrücker Innenstadt und schlafen unter freiem Himmel. Ben (42) und Kai (32) sind zwei von derzeit etwa 65 Menschen in Osnabrück, die Tag und Nacht auf der Straße leben. Ihr größter Wunsch: Ihr Leben soll wieder Hand und Fuß haben.

„Pfandflaschen in der Coronazeit?“ Hätte Ben seine Maske nicht getragen, das freudlose Lächeln wäre zu erkennen gewesen. Ein Lächeln, das seine hellblauen Augen nicht erreicht. So hört man es nur leise, sieht sein ungläubiges Kopfschütteln.

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