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Neue Attraktion für Kinder Tiere zum Anfassen: Zoo Osnabrück eröffnet „Neue OZ“-Streichelland

Von Sebastian Stricker


Osnabrück. Mit seinen windschiefen Pfahlbauten und krummen Zäunen sieht es aus wie ein asiatisches Bauerndorf. Doch im „Neue OZ“-Streichelland wohnen keine Menschen, sondern handzahme Tiere. Am Mittwoch wurde die neue Attraktion zum Anfassen im Zoo Osnabrück eröffnet. 15 Familien, die bei einem Gewinnspiel unserer Zeitung ausgelost worden waren, durften den Streichelzoo vor allen anderen betreten.

Mit einer Fläche von 1250 Quadratmetern ist das „Neue OZ“-Streichelland, in dem zwei Schafe, 30 Ziegen und ein Haufen niedlicher Nager leben, so groß wie fünf Tennisplätze. Die fünf Stelzenhütten aus Robinienholz sind liebevoll gestaltet: Wie in einem echten Dorf gibt es eine Schule, einen Schmied, einen Friseur, eine Werkstatt und eine Arztpraxis. Außerdem warten eine Riesenschaukel und ein 30 Meter langer Klettersteg auf die jungen Gäste. Ein gutes Stück des Streichelzoos ist für Kleinkinder reserviert: In dem großen, abgegrenzten Sandkasten flitzen fünf Kaninchen und 16 Meerschweinchen herum.

Das „Neue OZ“-Streichelland ersetzt den alten, nach Worten von Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann „trostlosen“ Streichelzoo, den es zuvor an dieser Stelle gab. Die neue Anlage füge sich bestens in die „Angkor Wat“-Tempelruine ein, die in zwei Jahren komplett fertig sein soll. Auch die ersten Gäste zeigten sich vom „Neuen OZ“-Streichelland begeistert. Während die einen dem „Ziegen Mähädiziner“ einen Besuch abstatteten, testeten andere den Salon „Wollige Mähäne“. Die meisten griffen jedoch schnurstracks in die Eimer mit den Leckerlis, um die Ziegen und Schafe zu füttern. „Ich finde die Anlage sehr schön – gerade die kleinen Häuser, die auch für unsere Kleinen gut begehbar sind“, sagte Claudia Plagge. Sie war als Gewinnerin eines NOZ-Gewinnspiels, an dem sich viele Hundert Leser beteiligt hatten, mit ihrem Mann Stefan und den drei Kindern Mona (7), Ellen (5) und Lasse (2) aus Lingen gekommen. Besonders die älteste Tochter zeigte im Streichelzoo keine Berührungsängste. „Ich halte beim Füttern einfach meine Hand flach, dann beißen mir die Ziegen nicht in die Finger“, erklärte Mona. Auch bei Familie Glane aus GMHütte kam die Zoo-Neuheit super an. „Wir sind oft hier im Zoo“, sagte Susan Glane (32), „endlich gibt es auch einen Spielplatz für kleine Kinder.“

Das 250000 Euro teure Streichelparadies wurde von dem Holzkünstler Jürgen Bergmann gebaut, der für den Zoo bereits das „Neue OZ“-Kinderland und das Baumhaus-Spieldorf „Makatanda“ entwarf. Namensgeber und finanzieller Förderer des Streichellands ist die Neue Osnabrücker Zeitung. Warum sich das Medienhaus erneut so umfangreich im Zoo engagiert, erklärte NOZ-Marketingleiter Guido Hartstang: „Der Zoo ist ein besonderer Ort für Familien in Osnabrück und Umgebung. Hier finden sie Erholung und Spaß und erfahren nebenbei Wissenswertes über die Tierwelt. Als regionale Zeitung vor Ort haben wir gerne dabei geholfen, den Zoobesuch für Familien noch schöner zu gestalten und ihnen den direkten Kontakt zu Tieren zu ermöglichen.“


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