Entsorgungstipps von Awigo und OSB So können Sie die Müllabfuhr in der Region Osnabrück in der Corona-Krise unterstützen

Richtig Entsorgt: OSB und Awigo geben Tipps zum Umgang mit Müll in Zeiten von Corona. Archivfoto: Gert WestdörpRichtig Entsorgt: OSB und Awigo geben Tipps zum Umgang mit Müll in Zeiten von Corona. Archivfoto: Gert Westdörp

Osnabrück. Die Müllabfuhr in Stadt und Landkreis Osnabrück findet auch in der Corona-Krise nach wie vor wie geplant statt. Damit das auch so bleibt, bitten die Awigo und der Osnabrücker Service Betrieb (OSB) die Bürger um aktive Unterstützung.

In der derzeitigen Krise legen AWIGO und der OSB als zuständige kommunale Entsorger in der Region Osnabrück einer Mitteilung zufolge die höchste Priorität darauf, die Müllabfuhr Stadt und Landkreis aufrechtzuerhalten. Aktuell findet sie für Rest-, Bio-, Papier- und Sperrabfall wie geplant statt. Die Abfallwirtschaftsunternehmen wollen dies auch weiter gewährleisten und bitten die Bürger dabei mit diversen Maßnahmen zu helfen. „Vermeiden Sie in dieser Ausnahmesituation so gut es geht sämtliche Abfälle, bis der Höhepunkt der aktuellen Corona-Lage überwunden ist“, werden OSB-Abfallwirtschaftsleiter Detlef Schnier und AWIGO-Geschäftsführer Christian Niehaves unisono zitiert.  

Abfallbehälter am Vorabend an die Straße stellen

Die Müllabfuhren starten momentan zeitlich versetzt in ihre Touren, um Arbeitsbeginn und -ende für die Müllwerker zu entzerren und ein Aufeinandertreffen der Teams an den Standorten zu reduzieren. Dies führt dazu, dass die Müllabfuhr zum Teil schon vor 6 Uhr an manchen Haushalten hält. Die Abfälle und Mülltonnen sind daher bis auf Weiteres schon am Vorabend der Leerung an die Straße zu stellen.

Abfälle vermeiden

Es ist bereits festzustellen, dass die Abfallmengen, die in Haushalten anfallen, durch die momentanen Verhaltensänderungen in der Pandemie (zu Hause essen und Bestellungen, die häufig abfallintensiver sind) zunehmen, heißt es in der Mitteilung. Daher wird darum gebeten, Abfall zu vermeiden, wo es geht. Insbesondere sollten möglichst wenige verderbliche Speisereste entsorgt werden, da sie bei längerer Lagerung stinken und unhygienisch werden. Zusätzlich ist das Abfallvolumen so gering wie möglich zu halten. Daher sollten Tetra-Paks, Verpackungen oder Kartons vor dem Wegwerfen zusammen gefaltet werden.

Nicht jetzt entrümpeln

Aktuell nutzen offenbar viele ihre freie Zeit, um ihre Haushalte zu entrümpeln. So nachvollziehbar dieses Verhalten auch ist, bitten AWIGO und OSB wie alle kommunalen Abfallentsorger: "Vertagen Sie das Entrümpeln beziehungsweise die Entsorgung der anfallenden Abfälle auf einen späteren Zeitpunkt." Jetzt sollten keine zusätzlichen Abfälle produziert werden, die vermeidbar sind. Sperrgut beispielsweise kann im Keller oder in der Garage eingelagert werden.

Hygieneabfälle über den Restabfall entsorgen

Hygieneabfälle wie Taschentücher oder Ähnliches gehören nicht ins Altpapier oder in den Bioabfall, sondern in den Restabfall. Das gilt auch für alle Abfälle, die zu Hause von erkrankten oder in Quarantäne befindlichen Personen erzeugt wurden und mit Sekreten kontaminiert sein können. Die Abfälle sollen nicht lose entsorgt werden, sondern in eine Plastiktüte gegeben und diese zugeknotet werden, bevor sie in die Mülltonne geworfen werden. Da der Restabfall als Ersatzbrennstoff genutzt und somit verbrannt wird, werden vermeintlich enthaltene Viren sicher abgetötet.

Graue Tonne nicht strapazieren

Da eine sichere Restmüllentsorgung mit den enthaltenen hygienischen Abfällen in dieser Zeit so wichtig ist, sollte ihr Volumen nicht unnötig durch unkritische Abfälle, die in den Haushalten gelagert werden können (zum Beispiel Sperrabfall oder Bauschutt), gesteigert werden. Es besteht ansonsten die Gefahr, dass die Restmüllabfuhr überlastet wird und nicht mehr komplett erfolgen kann.

Keine öffentlichen Flächen verschmutzen

Abfälle, auch unterwegs, sind immer in Mülltonnen oder Papierkörbe zu werfen. All das, was auf der Straße landet, muss von den Beschäftigten der Stadtreinigung gesammelt werden. "Diese personellen Ressourcen fehlen an anderen Stellen", heißt es in der Pressemitteilung. Die Bürger werden gebeten, dazu beizutragen, dass Gehwege, Parks und Plätze nicht verschmutzt werden.


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