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Überblick – kostenfreier Artikel Coronavirus in Osnabrück: Infizierte, Maßnahmen, Lockerungen

Von noz.de

Das Coronavirus hat sich auch in der Region Osnabrück rasant ausgebreitet, jetzt entspannt sich die Situation wieder.Das Coronavirus hat sich auch in der Region Osnabrück rasant ausgebreitet, jetzt entspannt sich die Situation wieder.
imago images/Christian Ohde

Osnabrück. Das Coronavirus in der Region Osnabrück: Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zu Infizierten, Maßnahmen und Lockerungen in Stadt und Landkreis Osnabrück im Überblick.

Infizierte und Quarantänefälle: Insgesamt gibt es bisher 1703 bestätigte Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Osnabrück. 1550 Personen gelten als genesen. Aktuell sind 75 Menschen offiziell infiziert. 201 Menschen befinden sich aktuell in angeordneter Quarantäne. Seit dem Ausbruch der Pandemie hatte der Gesundheitsdienst bislang für insgesamt 4067 Menschen die häusliche Quarantäne angeordnet. Für viele Menschen gilt sie aber nicht mehr – daher die Differenz.

Tote: Bislang sind in unserer Region 78 Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert gewesen waren. 

Öffentliches Leben: Nachdem Bund und Länder Mitte März das öffentliche Leben in Deutschland wegen des Coronavirus mit zahlreichen Maßnahmen weitestgehend stillgelegt hatten, nimmt es durch zahlreiche Lockerungen inzwischen wieder Fahrt auf. Seit dem 11. Mai ist das Kontaktverbot in Niedersachsen etwas gelockert. Mitglieder aus einem Hausstand dürfen sich seitdem mit denen eines anderen Hausstands treffen, auch im öffentlichen Raum. Eine Personen-Obergrenze ist dabei nicht festgelegt worden. Bereits am 20. April hat der Einzelhandel in Teilen wieder geöffnet. Seit dem 11. Mai dürfen sämtliche Geschäfte egal welcher Größe unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen – etwa Restaurants, Cafés und Biergärten. Verschiedene Freizeiteinrichtungen, Spielplätze und auch der Zoo können unter Beachtung des Mindestabstands wieder besucht werden. Gottesdienste sind ebenfalls wieder erlaubt. Auch Urlaub ist in Teilen wieder möglich. Kinos und Diskotheken sowie Kneipen müssen weiterhin geschlossen bleiben.

Maskenpflicht: Seit dem 25. April sind die Menschen in Osnabrück in bestimmten Bereichen zum Tragen einer Mund- und Nasenschutz-Maske verpflichtet. Dazu gehören alle städtischen Einrichtungen, der öffentliche Personennahverkehr, Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann, geöffnete Geschäfte in der Innenstadt und Wochenmärkte. Dieser Beschluss wurde auf der Ratssitzung in der Osnabrückhalle am 21. April verkündet. In Niedersachsen gilt seit dem 27. April landesweit eine Maskenpflicht. Seitdem ist das Tragen einer Maske im Nahverkehr und im Einzelhandel Pflicht.

Testzentrum: In der früheren Kaserne am Limberg in Osnabrück ist ein Corona-Testzentrum für Stadt und Landkreis Osnabrück errichtet worden. Wichtig: Es ist nicht für jeden, der sich krank fühlt. Allein das Gesundheitsamt entscheidet, wer dort zum Test vorfahren darf.

Schulen und Kitas: Niedersachsen hatte am Montag, 16. März, alle Schulen, Kitas und Fachhochschulen geschlossen. Während die älteren Jahrgänge in Niedersachsen seit dem 4. Mai nach und nach in die Schulen zurückkehrten, hat das Land seine Schulen für Abschlussklassen bereits am 27. April wieder geöffnet. Die Hochschule und die Uni Osnabrück haben ihre Präsenz-Lehrveranstaltungen bis 31. Mai beziehungsweise 11. Mai abgesagt. Die Kitas sind weiterhin geschlossen, die Notfallbetreuung wird aber schrittweise ausgebaut. Die Rückkehr zum Regelbetrieb in den Kitas ist erst für den 1. August geplant.

Altenheime und Krankenhäuser: Niedersachsen hat sei dem 20. Mai das Besuchsverbot für Heimbewohner und Klinikpatienten teilweise aufgehoben. Demnach dürfen Heimbewohner von einer festen Person (Besuch-Tandems) regelmäßig Besuch erhalten. Für besondere Härtefälle konnten bereits zuvor Ausnahmen gemacht werden, zum Beispiel für werdende Väter auf Kinderstationen sowie für sterbenskranke Patienten (Palliativstationen). Am 25. Mai beschloss der Osnabrücker Stadtrat, die rund 5000 Mitarbeiter in 152 Alten- und Pflegeheimen der Region auf das Corona-Virus testen zu lassen. Das Ergebnis soll helfen, die zukünftige Strategie im Umgang mit dem Coronavirus festzulegen.

Verstöße: Stadt und Landkreis Osnabrück weisen darauf hin, dass Verstöße gegen die Verbote Ordnungswidrigkeiten oder sogar Straftaten darstellen und von den Ordnungsämtern sowie von der Polizei verfolgt und zur Anzeige gebracht werden.

Bürgertelefon: Um die Fragen aus der Bevölkerung zu beantworten, hat der Gesundheitsdienst für Stadt und Landkreis Osnabrück ein Bürgertelefon eingerichtet, das montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und am Wochenende von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0541/501-1111 zu erreichen ist. Der Landkreis weist darauf hin, dass das Bürgertelefon für medizinische Fragen vorgesehen ist und nicht mit anderen Fragen etwa zu Urlaubszielen oder arbeitsrechtlichen Belangen belastet werden sollte. Auf der Internetseite des Gesundheitsdienstes für die Stadt und den Landkreis Osnabrück, finden Sie regionale Informationen zur Corona-Pandemie.

Hilfsangebote: Viele Menschen sind derzeit auf Hilfe angewiesen: Ältere oder Kranke, die zur Risikogruppe gehören, aber auch Personen, die unter Quarantäne stehen. Hier finden Sie einen Überblick über Angebote und Initiativen für Helfer und Hilfesuchende in der Stadt Osnabrück sowie im Landkreis Osnabrück.

Kennen Sie schon unsere Aktion "#OShältzusammen"? Ob private Hilfe, öffentliche Initiativen, Geschäftsleute oder Gewerbetreibende: Tragen Sie ihre Angebote und Dienstleistungen in unser Formular ein oder schauen Sie auf der interaktiven Karte, was andere Menschen in Ihrer Nähe anbieten. Mehr zu der Aktion lesen Sie hier.

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