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2014 zum 12. Mal am Westerberg Büdchenfest startet am Donnerstag in Osnabrück

Von Jörg Sanders | 22.07.2014, 17:52 Uhr

Für viele ist es eine Art zweite Maiwoche des Jahres: das Büdchenfest am Westerberg. Am Donnerstag startet das Fest von Wirt Michael Werner zum 12. Mal.

Um 18 Uhr eröffnet Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler das Fest mit dem traditionellen Fassanstich. Anschließend tritt Women in Rock Revue auf – wie bereits in den vergangenen Jahren. „Sie nehmen einen mit auf eine Zeitgeschichte der weiblichen Rock- und Popmusik“, sagt Büdchen-Inhaber Michael Werner – von Rockröhre Janis Joplin bis Madonna.

Faders Up am Freitag

Am Freitagabend ab 19 Uhr steht „Faders Up“ auf der Bühne des Büdchens. Die Band covert Klassiker von Phil Collins ebenso wie topaktuelle Songs. „Am Samstag treten zwei Bands auf: First Take und Vintage Area“, sagt Werner. First Take aus Osnabrück präsentiert Rock der 1970er- bis 1990er-Jahre, Vintage Area spielt Rock- und Soulmusik aus den Siebzigern. Am Ende stehen beide Bands gemeinsam auf der Bühne, sagt Werner.

Sonntag Kinder- und Familientag

Der Sonntag ist traditionell für Kinder und Familien reserviert. Gegen 14 Uhr wird der singende Schauspieler Daniel Axt auf der Bühne am Westerberg stehen. Frank und seine Freunde wird die Kleinen ab 16 Uhr wohl mit seinen Liedern in seinen Bann ziehen. „Die Tanzschule Albrecht studiert mit Kindern die Tänze ein, die für Frank und seine Freunde gebraucht werden“, sagt Werner. Um 17 Uhr tritt Echtzeit auf. Die Osnabrücker Band covert Songs der vergangenen drei Jahrzehnte – von Pink Floyd bis Billy Idol. Auch modernere Stücke spielt die sechsköpfige Band, etwa von Adele.

Spenden für den guten Zweck

Auch in diesem Jahr gehen Spenden und Teilerlöse aus den Eintrittsgeldern und dem Kuchenverkauf an soziale Projekte: an Homes for Kids in South Africa (Hokisa) sowie an Malawian Girls – Verein zur Unterstützung von Mädchen in Malawi (Magi). Hokasi unterstützt Kinder in Kapstadt, die ihre Eltern durch Aids verloren haben. Magi unterstützt Kinder in Malawi. Der Verein bietet ihnen ein Zuhause und die Möglichkeit des Schulbesuchs – so schützt er sie so vor einem Leben auf der Straße und Prostitution.