Lügen grundsätzlich erlaubt Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht – Darf man straflos lügen?

Von Hans Schulte-Nölke (Gastautor)

Hans Schulte-Nölke ist Professor für Bürgerliches Recht, Europäisches Privat- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung und Europäische Rechtsgeschichte. Foto: PentermannHans Schulte-Nölke ist Professor für Bürgerliches Recht, Europäisches Privat- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung und Europäische Rechtsgeschichte. Foto: Pentermann
Hermann Pentermann

Osnabrück . Die Frage ist schwierig, wenn es um Moral, aber einfach, wenn es um Recht geht. Recht ist, was der Staat mit seiner Staatsgewalt durchsetzt. Die Frage ist also, bei welchen Lügen der Staat mit seinen harten Instrumenten, wie Schadensersatz oder Strafe eingreift.

Wenn Donald Trump sagt, dass sein Vater in Deutschland geboren wurde, sind das rechtlich folgenlose Fake News. Wenn aber Karl May sagt: „Old Shatterhand, das war ich“, muss er Schadensersatz zahlen und wird wegen Betruges bestraft. Wenn ein

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