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Was fürs Herz Ganz schön nostalgisch: Barclay James Harvest war im Osnabrücker Rosenhof

<em>Einer der „Barclay“-Chefs:</em> Les Holroyd. Foto: PartonEiner der „Barclay“-Chefs: Les Holroyd. Foto: Parton

Osnabrück. Vor sieben Jahren gastierte Barclay James Harvest zuletzt in Osnabrück. Jetzt waren sie wieder da; diesmal erfüllten sie den Rosenhof mit ihren nostalgischen Songs. Mit dabei: „Hymn“ und „Life Is For Living“.

thb Osnabrück. Vor sieben Jahren war die britische Band Barclay James Harvest zuletzt in Osnabrück. Damals traten die Musiker, die in den Siebzigerjahren Triumphe feierten, im Hyde Park auf, jetzt waren sie im Rosenhof zu Gast. Zur Erklärung: Gekommen war damals wie jetzt jene Formation, die sich um Barclay-Gründer Les Holroyd versammelt hat. Denn auch John Lees hat eine Band zusammengestellt, die die alten Hits, aber auch neue Songs live spielt. Diesmal also Les Holroyd.

„Mocking Bird“ und „Sip Of Wine“ wecken schon arg nostalgische Gefühle bei den rund 600 Zuschauern. Auf eine Pause folgt eine Art Akustik-Set, in dem die sonst dominanten Keyboards schweigen und der Schlagzeuger zur spanischen Rhythmuskiste Cajon wechselt. So hören sich neuere Songs wie „Welcome To The Show“ oder „Friend Of Mine“ von 1978 noch beschaulicher an.

Auch als der Strom wieder eingeschaltet wird, setzt die Band eher auf singende Gitarren im Pink-Floyd-Stil und gefühlig tremolierende Stimme. Doch allmählich wird die Darbietung rockiger. und das Publikum darf sich schließlich über die Hits „Hymn“ und „Life Is For Living“ freuen – letzterer glücklicherweise in englischer Sprache; 2005 hatte Holroyd kaum verständlich auf Deutsch gesungen. Da klingt das Original dann doch authentischer.


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