Platz für 20 Fahrräder Aufbau der Fahrradabstellanlage am Osnabrücker Kamp hat begonnen

Hier finden künftig 20 Fahrräder sicher einen Platz: Der Aufbau der Fahrradabstellanlage am Kamp hat begonnen. Foto: Stadtwerke Osnabrück /Marco HörmeyerHier finden künftig 20 Fahrräder sicher einen Platz: Der Aufbau der Fahrradabstellanlage am Kamp hat begonnen. Foto: Stadtwerke Osnabrück /Marco Hörmeyer

Osnabrück. Am Osnabrücker Kamp hat jetzt der Aufbau einer neuen zweiteiligen Fahrradabstellanlage begonnen. Insgesamt 20 Fahrräder können nach Angaben der Stadtwerke Osnabrück in den beiden doppelstöckigen Gebäudeteilen künftig sicher parken. Nach einer Testphase soll die Anlage zum Jahresbeginn in Betrieb gehen.

„Wir nutzen den hochverdichteten Raum nahe des Nikolaiortes optimal aus“, wird „Mobile Zukunft“-Projektleiterin Brigitte Strathmann in einer Stadtwerke-Mitteilung zitiert. Für den mehrtägigen Aufbau der Abstellanlage wird der Bereich am und unterhalb des Treppenaufganges zum Nikolaizentrum gesperrt. Für Fußgänger und Rettungsfahrzeuge ist ein Durchgang beziehungsweise eine Durchfahrt weiterhin möglich. Nach Abschluss der Montagearbeiten wird die Anlage zunächst getestet, bevor sie zum Jahresbeginn in den Regelbetrieb geht. 

Um das eigene Fahrrad in der neuen Abstellanlage parken zu können, müssen sich Nutzer künftig bei den Stadtwerken registrieren und erhalten dann einen Zahlencode. Alternativ stehen direkt neben der neuen Anlage zusätzliche Anlehnbügel bereit, die weiteren Platz für bis zu 14 Fahrräder und acht Lastenräder bieten.  

Anlagen in Haste, Düstrup und Sutthausen

Zusätzlich entsteht am Bahnhof Sutthausen eine zweite gesicherte Möglichkeit, um Fahrräder zu parken. Die dortige, größere Anlage wird im ersten Quartal des kommenden Jahres montiert und in Betrieb gehen. In Haste und in Düstrup – entlang der elektrischen Metrobus-Linie M1 – wurden zudem zwei Mobilitätsstationen fertiggestellt, beide gefördert vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. 

Hintergrund: Projekt „Mobile Zukunft“

Die Fahrradabstellanlagen und Mobilitätsstationen sind zentrale Bausteine des Projektes „Mobile Zukunft“. Stadt und Stadtwerke Osnabrück erarbeiten bei diesem Projekt gemeinsam Ideen und Maßnahmen zur Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte, der Förderung umweltfreundlicher Nahmobilität, der E-Mobilität, des ÖPNV sowie der Stärkung des Radverkehrs. Weitere Infos zu „Mobile Zukunft“ gibt es unter www.mozu-os.info.  
Quelle: Stadtwerke Osnabrück

Die beiden multimodalen Umstiegspunkte werden im Januar in Betrieb gehen. „Auch hier testen wir derzeit intensiv das Buchungsportal“, wird die Stadtwerke-Projektverantwortliche Sarah Born zitiert. Künftig können die Nutzer ihren Fahrradstellplatz oder ein Schließfach für Wertsachen schnell, bequem und einfach online buchen.


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