Kein Sonntagsfahrplan Bemerkenswert viele Busse am Reformationstag in Osnabrück unterwegs

Gute Busverbindungen gibt es in Osnabrück auch am Reformationstag. Darauf weist der Fahrgastverband Pro Bahn hin. Archivfoto: Michael GründelGute Busverbindungen gibt es in Osnabrück auch am Reformationstag. Darauf weist der Fahrgastverband Pro Bahn hin. Archivfoto: Michael Gründel
Michael Gründel

Osnabrück. Um den Feiertagsfahrplan der Stadtwerke am Reformationstag hat es einige Verwirrung gegeben. Weil der Tag im benachbarten Nordrhein-Westfalen ein normaler Werktag ist, wurde nicht der Sonntagsfahrplan in Kraft gesetzt, sondern ein dichterer Takt. Darauf weist der Fahrgastverband Pro Bahn hin.

An Feiertagen war es in der Vergangenheit mehrfach vorgekommen, dass Bahnkunden ihren Zug nicht erreichen konnten, weil die Stadtwerke die unter bahn.de genannten Anschlussverbindungen für Osnabrück gestrichen hatten. Auf diese Problematik hatte Martin Sturm, der Sprecher von Pro Bahn in Osnabrück, die Stadtwerke auch angesichts des Reformationstages hingewiesen. 

Offenbar sehr kurzfristig wurde das Dilemma abgewehrt, wie der Fahrgastverband gegenüber unserer Redaktion erklärte. Die Busverbindungen aus dem westfälischen Umland nach Osnabrück würden – teilweise nur bis zum Neumarkt – bis zum Tagesende nach dem Werktagsfahrplan (bis 18 Uhr alle 20 Minuten) bedient, da der Donnerstag in Westfalen ein Werktag ist. Zusätzlich sollen auf dem niedersächsischen Abschnitt ab der Stadtgrenze Osnabrück die Linienbusse nach dem Sonntagsfahrplan verkehren. Nach Auskunft der Stadtwerke gelte diese Regelung aber nur für dieses Jahr. 

Zwischen der Landesgrenze und dem Neumarkt ergebe sich am Reformationstag eine bemerkenswerte Fahrplandichte, vermerkt Martin Sturm von Pro Bahn. Schade sei allerdings, dass die Osnabrücker Verkehrsbetriebe und der Regionalverkehr Münsterland nicht vorab auf das ungewöhnlich dichte Busangebot hingewiesen hätten.


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