Bundesweiter Dialog Juden und Muslime diskutieren in der Osnabrücker Synagoge

Von pm

Synagoge in der Barlage.   Foto:Archiv/Klaus LindemannSynagoge in der Barlage. Foto:Archiv/Klaus Lindemann

Osnabrück. In der Osnabrücker Synagoge treffen sich am Dienstag, 29. Oktober, Juden und Muslime zu einem Podiumsgespräch, um über Glaubenserfahrungen, gegenseitige Wahrnehmung, Antisemitismus und Diskriminierung zu diskutieren. Jeder kann teilnehmen.

Unter dem Titel "Schalom-Aleikum" hat der Zentralrat der Juden in Deutschland dieses Gesprächsformat ins Leben gerufen. Nach Stationen in Berlin, Würzburg und Leipzig ist nun Osnabrück Schauplatz des vierten jüdisch-muslimischen Treffens, das um 18 Uhr beginnt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung in der Synagoge (In der Barlage 41-43) stehen jüdische und muslimische Senioren und ihre Lebenserfahrungen. Vier Frauen und Männer sprechen über die Rolle von Religiosität in ihrem Leben, über Migrations- und Diskriminierungserfahrungen. Michael Grünberg, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Osnabrück, wird in das Thema einführen. Moderiert wird der Abend von Janis Panagioditis, Juniorprofessor am Institut für Migrationsforschung und Interkulkurelle Studien (IMIS) der Uni Osnabrück.

Das Projekt "Schalom-Aleikum" dient der Prävention von Antisemitismus in Deutschland und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Annette Widmann-Mauz, gefördert.


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