Auf weitere gute Zusammenarbeit Ratskapelle Osnabrück gratuliert Symphonieorchester

Beim Kapellenfest im Ratsgymnasium gratulierten die jungen Musiker in ihren Bettelstudent-Kostümen dem Osnabrücker Symphonierorchester zum 100-Jährigen. Foto: Swaantje HehmannBeim Kapellenfest im Ratsgymnasium gratulierten die jungen Musiker in ihren Bettelstudent-Kostümen dem Osnabrücker Symphonierorchester zum 100-Jährigen. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Marschmusik drang am Samstag vom Flur in die Aula des Ratsgymnasiums. Mit einem besonderen Auftritt beim Kapellenfest gratulierte das Blasorchester des Gymnasiums dem Osnabrücker Symphonieorchester zum 100-jährigen Bestehen.

Die jungen Musiker der Kapelle, die in der vergangenen Spielzeit in der Operette "Der Bettelstudent" als Militärkapelle mitgewirkt hatten, zogen spielend in den Jacken der Original-Kostüme in die Aula ein. Dorit Schleissing, ehemalige Leiterin des Musikbüros am Theater, und Markus Preckwinkel, Leiter der Ratskapelle, bekräftigten anschließend, die Kooperation zwischen Schule und Symphonieorchester viele weitere Jahre fortsetzen zu wollen.

Kapellenfest Ratsgymnasium (Schulkonzert). Foto: Swaantje Hehmann

Die Zusammenarbeit währt schon fast 50 Jahre. 1973 hatten Mitglieder der Ratskapelle zum erstmal unter dem damaligen Generalmusikdirektor Heinz Finger "Im Weißen Rössl" mitgespielt. Jetzt am Samstag spielte auch Hanno Weymann mit, der als Schüler bei der ersten Kooperation mit dem Symphonierorchester schon dabei war - jetzt als Mitglied der Ehemaligenkapelle.

Die wirkt neben den Aktiven und der Vorkapelle, in der die Anfänger aus den Klassen 5 und 6 spielen, auch beim Kapellenfest mit. Dieses Schulkonzert ist unter anderem Gelegenheit, zu bilanzieren, allen Unterstützern zu danken und die fleißigsten Schulmusiker für ausdauernde Teilnahme an den Auftritten zu würdigen. Und am Ende gibt es dann für alle Pizza, so lange der Vorrat reicht.

Für Sebastian Bröcker, den neuen Schulleiter des Ratsgymnasiums, war das Kapellenfest 2019 sein erstes. Begeistert und stolz sei er, dass das Gymnasium durch die Kapelle ein stadtbekanntes Aushängeschild habe. Ein Gradmesser für seine Beurteilung war dabei unter anderem eine Bemerkung seiner kleinen Tochter, die ihn zum Kapllenfest begleitet hatte. Als er ihr auf ihre Frage, wie lange die Musik denn noch spiele, gesagt hatte, gleich sei Schluss, habe sie - und damit habe er eigentlich nicht gerechnet - geantwortet: "Schade."                   


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