Kampagne für mehr Cybersicherheit Live-Hacking-Show und Security Expo in der Osnabrück-Halle

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Osnabrück. Am Donnerstag macht eine landesweite Kampagne des Niedersächsischen Innenministeriums für mehr Sicherheit im Internet Halt in Osnabrück. Los geht es um 17 Uhr in der Osnabrück-Halle.

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hatte am 12. September den Startschuss zur landesweiten Kampagne "Security Expo" für mehr Cybersicherheit gegeben – also für mehr Sicherheit im Internet. Die Auftaktveranstaltung hatte im Alten Rathaus Hannover stattgefunden. Am 24. Oktober macht die öffentliche Veranstaltung in der Osnabrück-Halle Station. Zu sehen ist unter anderem ein Live-Hacking-Show eines IT-Experten, teilte die Polizeidirektion Osnabrück mit.

"Cybersicherheit geht uns alle an", wird Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) in der Mitteilung zitiert. Dinge wie der Behördengang, das Einkaufen oder die Reisebuchung würden heute immer häufiger digital erledigt. Damit gerieten massenweise teils sensible persönliche Daten in den digitalen Raum. Der Schutz dieser Daten sei eine immense Herausforderung für die Sicherheitsbehörden und beteiligten Unternehmen – aber eben auch für die Internetnutzer, so Pistorius. "Wir wollen mit dieser Kampagne den Menschen mehr Sicherheit geben, Gefahren im Netz zu erkennen und souverän damit umzugehen."

Die Kampagne "Security Expo soll die Öffentlichkeit für die Gefahr, gehackt – also ausspioniert – zu werden, sensibilisieren. In Diskussionsrunden sowie an diversen Informationsständen können die Besucher ihre Fragen an Experten aus Wirtschaft und Polizei stellen. In Hannover hatten rund 200 Besucher Fachleute aus Polizei, Verfassungsschutz und Verbraucherschutz, Vertreter von Vereinen wie "Deutschland sicher im Netz" und Weißer Ring sowie an Mitarbeiter von Initiativen wie klicksafe.eu befragen können.

Der IT-Sicherheitsberater Ralf Wildvang zeigt beim Live-Hacking, was üblicherweise im Verborgenen stattfindet und niemand gefahrlos mitbekommt: wie Cyberkriminelle arbeiten – und wie die Besuchern sich am besten vor diesen Angriffen schützen.

Der Einlass ist ab 17 Uhr. Das Hauptprogramm beginnt um 18 Uhr, dauert etwa zwei Stunden und wird durch eine "Security Expo" umrahmt. Der Eintritt ist kostenlos.


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