Nitrat, Mangan und Eisen Versteckte Inhaltsstoffe: Osnabrücker lassen Wasserproben untersuchen

Biologe Frank Müller von der AFU untersucht Osnabrücker Wasserproben. Foto: David EbenerBiologe Frank Müller von der AFU untersucht Osnabrücker Wasserproben. Foto: David Ebener

Osnabrück. Was sich im hauseigenen Brunnenwasser verbirgt konnten Osnabrücker Bürger am Freitag im Gemeindezentrum an der Lerchenstraße testen lassen. Zahlreiche Brunnenbesitzer brachten Proben in Glasflaschen zur Untersuchung vorbei.

Seit fünf Jahren führt die Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie (AFU)  in regelmäßigen Abständen Wasser- und Bodenanalysen durch. Die Arbeitsgruppe will den Menschen damit die Möglichkeit bieten, sichtbaren Problemen mit ihrem Brunnenwasser auf den Grund zu gehen, wie Biologe Frank Müller von der AFU erklärt. Selbstversorger seien zudem verpflichtet, ihr Wasser in regelmäßigen Abständen testen zu lassen. Die Untersuchungen des AFU ersetze allerdings nicht die amtlichen Analysen, die nach der Trinkwasserverordnung von Eigentümern einer Wasserversorgungsanlage gefordert wird.

Nitrat- und pH-Wert-Bestimmungen führt der Biologe vor Ort durch, für aufwendigere Analysen werden die Proben beschriftet und mit ins Labor genommen. In speziellen Analysepaketen zusammengefasst können Stoffe wie Eisen, Chlorid und Nitrit im Trink- und Brauchwasser untersucht werden. 

Die Kosten für Wasser- und Bodenanalysen des AFU liegen je nach Aufwand zwischen 5 und 70 Euro. Foto: David Ebener

Aus unterschiedlichsten Gründen ließen die Osnabrücker ihr Wasser von der AFU im Gemeindezentrum in der Lerchenstraße auf Inhaltsstoffe testen. Einer ärgert sich, dass sich seine Wäsche beim Waschen wegen eines mutmaßlich hohen Eisen- oder Mangangehalts verfärbt, ein anderer macht sich Sorgen um das Wohlergehen der Fische im Gartenteich. 


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