SWO spült Leitungen Warum mancher Osnabrücker im Oktober kurzzeitig nicht aufs Klo darf

Im Oktober spült SWO Leitungen. In der Zeit sollen Anwohner die Klospülung nicht benutzen. Symbolfoto: dpa/Martin SchuttIm Oktober spült SWO Leitungen. In der Zeit sollen Anwohner die Klospülung nicht benutzen. Symbolfoto: dpa/Martin Schutt

Osnabrück. Ab Montag, 7. Oktober, führt die Stadtwerke-Tochter SWO Netz im Stadtgebiet von Osnabrück turnusgemäße Leitungsspülungen durch. Während der Spülzeit dürfen die Anwohner im jeweiligen Bereich kein Wasser entnehmen sowie Wasserhähne und Toilettenspülung nicht benutzen, teilten die Stadtwerke mit.

Innerhalb von gut drei Wochen wird die Stadtwerke-Tochter rund 50 Kilometer des insgesamt 640 Kilometer langen Wasserverteilnetzes spülen. Beginnen werden die größtenteils nachts und früh morgens stattfindenden Arbeiten im Stadtteil Hafen. Anschließend ist der Stadtteil Eversburg vorgesehen. 

Bürger werden vorher informiert

Mit den Spülungen reinigt SWO das zusammenhängende Leitungsnetz von mineralischen Ablagerungen, die sonst zu Wassertrübungen führen oder die Wasserqualität mindern könnten. Per Hauswurfsendung informiert die SWO Netz GmbH über den jeweiligen Tag sowie die genauen Uhrzeiten und Zeiträume der Spülvorgänge. Ende Oktober sollen sämtliche Spülungen abgeschlossen sein.

Wasserhähne geschlossen halten

Während des Spülvorgangs empfiehlt die Stadtwerke-Netztochter dringend, kein Trinkwasser zu entnehmen. Die gelösten Ablagerungen trüben das Wasser, das Öffnen der Hähne würde außerdem die für die Reinigung notwendige hohe Fließgeschwindigkeit auf die Hausinstallation übertragen. Sollte während der Spülarbeiten Wasser entnommen werden, gelangen die Ablagerungen bis in die Hausinstallation, was wiederum zu Störungen in der Installation führen kann. Bei geschlossenen Wasserhähnen schützt dagegen die stehende Wassersäule in der Hausinstallation die Rohre vor einspülenden Ablagerungen.

Arbeiten in den Häusern unnötig

Die Spülvorgänge erfordern keinerlei Arbeiten von Angestellten der durchführenden Spezialfirma in den Häusern. Auch Mitarbeiter der Stadtwerke oder der SWO benötigen im Regelfall keinen Zutritt zu den Gebäuden. Sollten dennoch Arbeiter im Namen der Stadtwerke um Einlass bitten, können diese sich immer ausweisen. Die Bewohner sollten sich unbedingt den Stadtwerke-Mitarbeiterausweis zeigen lassen, um Trickbetrügern keine Chance zu geben. Zur Sicherheit kann die Identität der Stadtwerkemitarbeiter durch einen Anruf bei der Netzleitstelle unter Telefon 0541 2002-2020 überprüft werden.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN