Warten auf die neue Grundschule Atteraner verfolgen die Pläne für den Bau der Ganztagsschule

Wie wird die Grundschule Atter künftig aussehen? Anwohner verfolgen die Pläne der Stadt für eine neue Ganztagsschule im Westen der Stadt. 2023 soll sie fertig sein. Foto: Jörn MartensWie wird die Grundschule Atter künftig aussehen? Anwohner verfolgen die Pläne der Stadt für eine neue Ganztagsschule im Westen der Stadt. 2023 soll sie fertig sein. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Wann wird die alte Grundschule in Atter abgerissen, wann die neue gebaut? Die Stadtverwaltung informierte im Bürgerforum über den Stand der Dinge zum geplanten Aus- und Umbau.

Wohin mit den Kindern am Nachmittag? Diese Frage soll berufstätige Eltern in Atter in wenigen Jahren nicht mehr belasten: Auch in diesem Stadtteil soll eine Ganztagsschule die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Dem Plan nach wird die neue Ganztagsschule im Sommer 2023 fertig sein. Bereits vor einem halben Jahr hatte Anwohner Haye Aulfes angekündigt, in jedem Bürgerforum nach dem Stand der Entwicklung zu fragen. Die Grundschule Atter verfügt über zwei Klassen pro Jahrgang - insgesamt besuchen 135 Kinder die Schule am westlichen Rand der Stadt. 

Aulfes beschäftigt nicht nur die Frage nach dem Wann, sondern auch die nach dem Wie: Wie laut wird es während der Abrissarbeiten, wie sieht es mit Asbest im alten Putz aus, was ist mit dem Staub, wie verläuft der Baustellenverkehr, wo werden während der Übergangszeit die Mobilklassen stehen, wie wird es währenddessen dem Hort ergehen, wie soll der neue Schulhof aussehen? Alle Details kann die Stadt offenbar noch nicht ausleuchten. Dirk König vom städtischen Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement berichtete, dass viele Fragen erst während der weiteren Planung beantwortet werden können. 

Abbrucharbeiten in den Sommerferien

Klar ist demnach, dass für das Vorhaben mehrere Bauabschnitte erforderlich sind. Die Vorbereitung soll in den Sommerferien 2020 beginnen. Nach der Schadstoffsanierung soll in den Herbstferien kommenden Jahres der eingeschossige Trakt aus den 1960er-Jahren  abgerissen werden. Ziel sei es, die "Abbrucharbeiten und die lärmintensiven Arbeiten in den Ferien zu bündel", berichtete König.

Der Baustellenverkehr und die Erschließung der Schule soll es getrennte Wege geben. Die Mobilklassen für die Übergangszeit werden dem Plan nach auf dem jetzigen Parkplatz stehen. Der Hort bleibt demnach "unverändert erhalten". 

Derzeit beschäftigt sich die Verwaltung mit der Planung der Außenanlagen, die komplett überarbeitet und neugestaltet werden sollen. Im Sommer 2023 soll alles fertig sein. 

Aulfes wollte außerdem wissen, ob während der Bauzeit auch Aktionen mit Kindern geplant sind. Als mögliches Motto brachte er ins Spiel: "Wer will lustige Handwerker sehen?" Da muss die Verwaltung passen: "Angesichts des frühen Planungsstandes" seien solche Aktionen derzeit noch nicht geplant. "Da müssen wir noch etwas Zeit ins Land gehen lassen", meinte König. Die Zeit bis zum nächsten Bürgerforum in Atter beträgt etwa ein halbes Jahr. Dann dürfte die Grundschule wieder auf der Tagsordnung stehen. 


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