33-Jähriger kommt ins Gefängnis Bundespolizei verhaftet Stromdieb am Osnabrücker Hauptbahnhof

Symbolfoto: BundespolizeiSymbolfoto: Bundespolizei

Osnabrück. Die Bundespolizei hat am Dienstagabend am Hauptbahnhof Osnabrück einen Stromdieb verhaftet. Gegen den 33-Jährigen hatte ein Haftbefehl vorgelegen.

Die Bundespolizei hatte den Mann überprüft, weil er ohne Fahrschein mit dem Zug von Dissen/Bad Rothenfelde nach Osnabrück gefahren war, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest: Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor.

Ein Gericht hatte den 33-Jährige wegen Stromdiebstahls zu einer Geldstrafe verurteilt, die er nicht gänzlich beglichen hatte. 260 Euro hatte er noch zu zahlen – alternativ 13 Tage Gefängnis. Nachdem er nicht im Gefängnis erschienen war, gab es den Haftbefehl.

Die 260 Euro konnte der Mann nicht aufbringen. Daher verhafteten die Beamten verhafteten ihn und brachten ihn ins Gefängnis. Zudem erwartet den Mann nun ein Strafverfahren wegen des Schwarzfahrens.

Und was genau ist ein Stromdiebstahl – im Fachjargon übrigens Entziehung elektrischer Energie genannt? "Wenn sich etwa jemand beim Nachbarn anklemmt", erklärt Ralf Löning von der Bundespolizei auf Nachfrage.


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