Rest-Cent-Aktion Personalrat der Stadt Osnabrück übergibt Spende an Kinderhaus

Esther Bierbaum sprang vor Freude buchstäblich in die Luft bei der Spendenübergabe durch Dietlind Sachtleben für die Stadt Osnabrück. Foto: Hermann PentermannEsther Bierbaum sprang vor Freude buchstäblich in die Luft bei der Spendenübergabe durch Dietlind Sachtleben für die Stadt Osnabrück. Foto: Hermann Pentermann

Osnabrück. Seit 2002 sammeln die Mitarbeiter der Stadt Osnabrück Geld um es an Organisationen aus dem Osnabrücker Raum zu spenden. Nach fünf Jahren des Sparens wurde nun eine Spende an das Kinderhaus übergeben.

Zwei Spenden hat der Personalrat der Stadt Osnabrück aus dem gesammelten Betrag bereits verteilt. Die dritte Spende aus dem Topf von über 10.000 Euro ging nun an das Kinderhaus des Frauenhauses Osnabrück. Ganze 2316 Euro empfing Esther Bierbaum von Dietlind Sachtleben. Sie und ihr Kollege Dieter Drischel haben die "ehrenvolle Aufgabe", wie sie selbst sagen, die Spenden an Vereine und Organisationen aus dem Osnabrücker Raum zu verteilen.

Dabei geht es den Spendenden vor allem darum, dass es sich bei den unterstützten Projekten hauptsächlich um Kinder dreht. So haben bis jetzt schon des Kinderhospiz und die Krebsberatungsstelle in Osnabrück einen Betrag erhalten. Das Spendensystem der Stadt funktioniere so, dass die Mitarbeiter freiwillig den "Rest-Cent spenden", so Sachtleben, sprich den Betrag auf der Lohnabrechnung, der hinter dem Komma steht.

Noch mehr möglich

Für Sachtleben sei es außerdem wichtig, die Aktion in der Belegschaft noch populärer und beliebter zu machen. "Alle könnten im Prinzip mitmachen, das wären dann 2700 Mitarbeiter." Wenn jeder einen Teil beisteuere, so Sachtleben, dann könnten noch viel mehr Projekte unterstützt werden.

Das Kinderhaus Osnabrück betreut die Kinder der Frauen, die im Frauenhaus Hilfe suchen und unterkommen. Daher schwanke auch die Zahl der betreuten Kinder ständig, so Bierbaum. Sie und ihre sieben Kolleginnen teilen sich die Arbeit im Frauen- und Kinderhaus. Das Kinderhaus besteht seit 1991 und betreut vormittags und nachmittags. "Die Mütter freuen, denn sie brauchen auch mal eine Auszeit, gerade in ihrer schwierigen Lage, ergänzt Maren Kuhlmann vom Frauenhaus. 


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