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26.08.2019, 18:01 Uhr KOMMENTAR

Der Dreck bleibt am Zoo hängen

Ein Kommentar von Dietmar Kröger


Man möchte die Hände vor das Gesicht schlagen und den Streit in der Zoogesellschaft am liebsten nicht sehen. Aber das ist wohl nur diesem Schimpansen vergönnt . Foto: David EbenerMan möchte die Hände vor das Gesicht schlagen und den Streit in der Zoogesellschaft am liebsten nicht sehen. Aber das ist wohl nur diesem Schimpansen vergönnt . Foto: David Ebener

Osnabrück. Es ist so bitter: Was in den letzten 20 Jahren auf dem Schölerberg geleistet wurde, ist eine Erfolgsgeschichte die viele Väter und Mütter hat, ehrenamtliche und hauptamtliche. Aber anstatt diesen Erfolg zu genießen, treten sich die Beteiligten gegenseitig vor das Schienbein.

Was sollen diese spießigen Streitereien um Neumitglieder? Selbst wenn ihre Stimmen wahlentscheidend gewesen sind, so scheint es doch eher blauäugig anzunehmen, dass die Situation auf dem Schölerberg nicht auch ohne eine Mitgliederversammlung eskaliert wäre. Zu tief scheint der Graben zwischen Präsidium und Geschäftsführung. 

Zu lange wurden im Zoo alle Probleme unter den Teppich gekehrt. In guter Absicht von allen Seiten, denn – davon ist wohl auszugehen – alle wollen nur das beste für ihren Zoo. Aber gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Der Schaden für den Zoo ist jetzt da. 


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