Besuch der Ausstellung in Osnabrück Landtagspräsidentin Andretta fasziniert von Bauhaustapete

Kuratorin Maren Waike-Koormann (rechts) führte Landtagspräsidentin Gabriele Andrettadurch die Ausstellung "Bauhaustapete - neu aufgerollt" im Museumsquartier Osnabrück. Foto: David EbenerKuratorin Maren Waike-Koormann (rechts) führte Landtagspräsidentin Gabriele Andrettadurch die Ausstellung "Bauhaustapete - neu aufgerollt" im Museumsquartier Osnabrück. Foto: David Ebener

Osnabrück. Welche Bedeutung nicht nur die Farben sondern auch die Formen und die Struktur der Bauhaustapeten hatte, davon hat sich Landtagspräsidenten Gabriele Andretta (SPD) bei ihrem Besuch in der Ausstellung "Bauhaustapete – neu aufgerollt" überzeugt.

Andretta zeigte sich während ihres Besuchs in der Ausstellung fasziniert von der Bauhaustapete. Es war die letzte Station ihrer dreitägigen Sommerreise zum Thema Bauhaus und Moderne.

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„Ich finde, es ist eine sehr inspirierende Ausstellung, weil sie die Geschichte der Bauhaustapete aufzeigt“, sagte Andretta im Gespräch mit unserer Reaktion. Die Ausstellung verdeutliche in beeindruckender Art und Weise, mit wie viel Hoffnung und Kreativität das Bauhaus verbunden war und wie es sich dann während der NS-Zeit anpassen musste. Trotzdem sei das Bauhaus und besonders die Tapete nach dem Krieg wieder erstarkt.

Während des Rundgangs im Gespräch: Frederik Rasch, Geschäftsführer von Rasch Tapeten, und Landtagspräsidentin Gabriele Andretta. Foto: David Ebener

Einen großen Dank richtete die Landtagspräsidentin an die Familie Rasch, die dem Museumsquartier für die Ausstellung zahlreiche Werke zu Verfügung stellte. Denn im Jahr 1929 war es Emil Rasch, der gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden des Bauhauses eine Bauhaustapete entwickelte, die fortan in Bramsche produziert wurde. „Die Ausstellung lohnt sich daher auch für Leute aus der Region, man erfährt viel über die eigene Geschichte“, warb die SPD-Politikerin.

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„Ich finde es auch schön, dass die Ausstellung zeigt, welche bedeutende Rolle, Maria Rasch, Schwester von Emil, zur Entwicklung der Tapete beigetragen hat“, freute sich Andretta, denn schließlich sei sie es gewesen, die selber Studierende des Bauhaus war und daher den Kontakt zwischen ihrem Bruder und dem Direktor des Bauhauses, Hannes Meyer, vermitteln konnte. Sonst kämen die Frauen nämlich oft mal zu kurz, so Andretta.

Die Ausstellung "Bauhaustapete – neu aufgerollt" im Museumsquartier Osnabrück läuft noch bis zum 8. Dezember


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