"Mobile Zukunft" schreitet voran Stadt Osnabrück setzt auf mehr Dienstfahrräder

Mehr Dienstfahrräder für die Stadtverwaltung – das ist nur einer von mehreren Schritten im Betrieblichen Mobilitätsmanagement. Das Foto zeigt Birgit Rademacher, Astrid Weritz, Frank Otte und Nicklas Monte. Foto: Rainer Lahmann-LammertMehr Dienstfahrräder für die Stadtverwaltung – das ist nur einer von mehreren Schritten im Betrieblichen Mobilitätsmanagement. Das Foto zeigt Birgit Rademacher, Astrid Weritz, Frank Otte und Nicklas Monte. Foto: Rainer Lahmann-Lammert

Osnabrück. Es muss ja nicht immer das Auto sein: Wenn Mitarbeiter von Unternehmen und Ämtern häufiger das Rad, den Bus oder wenigstens ein E-Mobil benutzen würden, könnte das Leben in der Stadt angenehmer werden, meint das Team von "Mobile Zukunft". Die Stadtverwaltung macht den Anfang mit mehr Dienstfahrrädern.

Hinter dem Projekt "Mobile Zukunft" stehen die Stadt Osnabrück und die Stadtwerke zu gleichen Teilen. Seit dem vergangenen Jahr widmen sich beide Partner schwerpunktmäßig dem Betrieblichen Mobilitätsmanagement (BMM) – und dabei geht es nicht allein um die öffentlichen Arbeitgeber, sondern auch  um die privaten Unternehmen in Stadt und Landkreis. In einem Pressegespräch machte Stadtbaurat Frank Otte deutlich, dass die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen wolle.

Deutlich angewachsen ist inzwischen die Dienstradflotte der Stadtverwaltung. In Kürze sollen insgesamt 36 Pedelecs zur Verfügung stehen, außerdem ein Lastenrad, zwei Klappräder und weitere unmotorisierte Fahrräder. Astrid Weritz, die bei der Stadt für das Betriebliche Mobilitätsmanagement verantwortlich ist, schafft die Voraussetzungen, damit die Fahrräder gebucht und die Akkus geladen werden, damit Stellplätze eingerichtet werden und und Helme zur Verfügung stehen. 

Auf dem Weg ist auch die die Anschaffung weiterer E-Fahrzeuge für den städtischen Fuhrpark. Ein Handicap bei der Umstellung sei jedoch, dass  E-Mobile häufig lange Lieferfristen hätten und nicht immer so lange gewartet werden könne, wie Weritz vermerkt. Bei der Ladeinfrastruktur werde darauf geachtet, dass möglichst verschiedene Fachbereiche davon profitieren könnten. 

Wer ein Auto für eine Dienstfahrt braucht, muss aber nicht unbedingt einen Dienstwagen nutzen. Auch das Carsharing steht den Beschäftigten der Stadtverwaltung zur Verfügung. Die Klimaschutzbeauftrage Birgit Rademacher sieht gerade auch darin eine Möglichkeit, die Zahl der Fahrzeuge in Osnabrück zu reduzieren.

Weitere Informationen zu „Mobile Zukunft“ gibt es unter www.mozu-os.info. 


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