Erstes Treffen 40 Baumschützer wollen Dürre-Drama in Osnabrück stoppen

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Osnabrück. Der Aufruf von Baumschulgärtnerin Dagmar Lücke zur Rettung der Osnabrücker Stadtbäume vor dem Dürre-Tod ist auf fruchtbaren Boden gefallen. 40 Interessierte kamen zum ersten Treffen.

Der nächste Schritt werde sein, ein Netzwerk aufzubauen, dass das regelmäßige Gießen besonders gefährdeter Bäume in Osnabrück organisiert, sagte Lücke nach dem Auftakttreffen im Grünen Jäger. Etwa 40 Bürger waren ihrem Aufruf gefolgt und hatten Bereitschaft bekundet, an der Baumrettung mitzuwirken. An diesem Freitag (19 Uhr, Grüner Jäger) soll es ein weiteres Gespräch geben. Die Initiative will sich auch mit anderen Gruppen wie Attac oder  "Fridays for future" vernetzen, um gemeinsame Aktionen zu starten.

"Wir wollen vor allem erstmal ein Bewusstsein dafür schaffen, was im Moment mit den Bäumen passiert", sagte Lücke. Das Ausmaß der Trockenheitsschäden seien für Laien oft nicht erkennbar. Lücke befürchtet, dass ein Großteil der Stadtbäume nach dem zweiten Sommer ohne ausreichendem Niederschlag zum Tode verurteilt ist.Rettung könne das fachgerechte Zurückschneiden und regelmäßige bewässern bringen, so Lücke.


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