Auf dem Weg in die Friedensstadt Fahrradtour für den Frieden macht Halt in Natrup-Hagen

Auf dem Kreisel an der Spar-Tankstelle in Natrup-Hagen trafen am Freitag Radler der Deutschen Friedensgesellschaft NRW auf Friedensaktivisten aus Osnabrück und Umgebung. In Anschluss ging es Richtung Osnabrücker Rathaus - natürlich ebenfalls mit dem Rad. Foto: Markus StrothmannAuf dem Kreisel an der Spar-Tankstelle in Natrup-Hagen trafen am Freitag Radler der Deutschen Friedensgesellschaft NRW auf Friedensaktivisten aus Osnabrück und Umgebung. In Anschluss ging es Richtung Osnabrücker Rathaus - natürlich ebenfalls mit dem Rad. Foto: Markus Strothmann

Hagen. Eine Abteilung der Deutschen Friedensgesellschaft NRW ist innerhalb einer Woche von Düsseldorf nach Bielefeld geradelt. Am Freitag machte die rund 25 Personen starke Gruppe Halt in Osnabrück. Treffpunkt war der Kreisel bei der Spar-Tankstelle in Natrup-Hagen.

Eine Osnabrücker Delegation der Friedensgesellschaft kam ebenfalls mit dem Rad und bezog mit Bannern Stellung auf dem Kreisel, um die Gäste zu empfangen. Die kamen mit leichter Verspätung, was aber zu entschuldigen war angesichts der Anfahrt aus dem knapp 70 Kilometer (Luftlinie) entfernten Gronau. 

Natrup-Hagen war allerdings nur der Treffpunkt, nicht die Station des Tages für die Friedensaktivisten. Es stand noch ein Empfang im Friedenssaal des Rathauses bevo mit Bürgermeister Uwe Görtemöller (SPD) und anschließendem Besuch des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums. 

Es gehe darum, ein Zeichen für den Frieden zu setzen angesichts weltweit steigender Kriegsgefahr und speziell nuklearer Aufrüstung, so Tourleiter Joachim Schramm: "Wir sind im 6. Jahr unterwegs. Wir wählen immer eine Strecke, auf der friedenspolitisch wichtige Punkte liegen."

Darunter in diesem Jahr: das ehemalige Munitionsdepot der Bundeswehr in Saerbeck, das in einen Bioenergie-Park umgewandelt wurde. Das Zentrum Luftoperationen in Kalkar. Oder eben das Remarque-Friedenszentrum in Osnabrück mit Ausstellung über den namensgebenden Autor des Antikriegs-Klassikers "Im Westen nichts Neues". 

"In Osnabrück sind wir, um uns auch etwas Positives anzuschauen", so Schramm. Positive Erlebnisse auf dem Weg dahin gab es auch: "Auf einem Parkplatz kam ein Mann auf uns zu, und wollte wissen, was wir machen. Das fand er dann so gut, dass er uns spontan mit einer Spende bedacht hat."




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