Nicht nur in Osnabrück Auszubildende der IHK schnuppern in viele Bereiche

Unterschiedliche Ausbildungswege gehen Sophia Holle und Aram Al Aokey. Beide lernen ihren Beruf bei der IHK. Foto: Thomas WübkerUnterschiedliche Ausbildungswege gehen Sophia Holle und Aram Al Aokey. Beide lernen ihren Beruf bei der IHK. Foto: Thomas Wübker

Osnabrück. Wie der Name es schon sagt, ist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim für diese Regionen zuständig. Doch ihre Beziehungen gehen weit darüber hinaus. Das erfahren auch die Auszubildenden der IHK.

Die Auszubildenden der IHK durchlaufen die fünf Abteilungen der Organisation, die die Interessen der Wirtschaft unserer Region vertritt. Das sind die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik und International, Standortentwicklung, Innovation und Umwelt, Recht, Steuern, Existenzgründung und Unternehmensförderung, Aus- und Weiterbildung sowie Zentrale Dienste. Durch diese Abteilungen werden sie von Ausbildungsbeauftragten begleitet, die sie mit Aufgaben betrauen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Einmal im Monat gibt es „Azubi-Meetings“, wo sich die Auszubildenden mit der Ausbilderin Vera Bergers austauschen und aktuelle Themen oder anstehende Projekte besprechen.

Zur Sache

Zukunft bilden
„Zukunft Bilden“ ist eine Bildungsinitiative für Auszubildende, die von Firmen und Institutionen aus der Region unterstützt wird. Ein Jahr lang bekommen die Teilnehmer die „Neue Osnabrücker Zeitung“ oder eine ihrer Regionalausgaben als Abo kostenlos nach Hause geliefert und erhalten die Chance, ihr Allgemeinwissen zu verbessern. Dieses können sie beim wöchentlichen Zeitungsquiz unter Beweis stellen und tolle Preise gewinnen. Begleitveranstaltungen vervollständigen das Konzept. Weitere Informationen gibt Dorothee Lampret unter der Telefonnummer 0541 310233 oder per E-Mail an d.lampret@noz.de.

Um ihre Kompetenzen weiterentwickeln zu können, halten die Auszubildenden regelmäßig Feedback-Gespräche mit den Ausbildungsbeauftragten ab. „Dadurch erfahre ich, wo ich Fehler gemacht habe, es ist hilfreich, auch für mich persönlich“, sagt Sophia Holle, angehende Kauffrau für Büromanagement im zweiten Ausbildungsjahr. Für sich persönlich liest die 19-Jährige auch die Zeitung. „Die Lektüre fördert die Allgemeinbildung. Das ist per se wichtig.“

Der 24-jährige Aram Al Aokey hat die Möglichkeit einer Einstiegsqualifizierung genutzt, bevor er am 1. August 2019 seine Ausbildung zum Informatikkaufmann begonnen hat. Er ist vor dreieinhalb Jahren kriegsbedingt aus Syrien nach Deutschland gekommen. Dort hat er sein Abitur abgelegt und drei Semester Informatik studiert. In Deutschland habe er sich zunächst umgesehen, was er mit seinem in Syrien angefangenen Studium machen kann. Nachdem er die Verantwortlichen bei der IHK bei einem sechswöchigen Praktikum überzeugt hatte, war seine Suche beendet.

Ähnlich wie Sophia Holle durchläuft auch er alle Abteilungen der IHK. Es ist aber nicht so zeitintensiv wie bei ihr. Im Fokus seiner dreijährigen Ausbildung steht immer die Informatik.

Im Fokus der Zeitungslektüre von Aram Al Aokey steht der Sport. Er ist Fußball-Fan und nutzt die App auf seinem Smartphone auch, um sich über aktuelle Geschehnisse zu informieren.

Mehr Infos gibt es im Internet unter https://www.osnabrueck.ihk24.de/servicemarken/IHK_Azubis.


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