Ausbildung und Kollegialität Gute Aussichten für Auszubildende bei der Firma ebm in Osnabrück

Gemeinsame Ziele erarbeiten sich die angehende Systemplanerin Leonie Dauwe und der künftige Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik Tim Hindahl bei dem Unternehmen ebm. Foto: Swaantje HehmannGemeinsame Ziele erarbeiten sich die angehende Systemplanerin Leonie Dauwe und der künftige Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik Tim Hindahl bei dem Unternehmen ebm. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Weil sich im Jahr 1975 fünf innovative Unternehmer aus dem Bereich der Elektrotechnik zusammentaten, dürfen sich heute 24 junge Menschen über eine Ausbildung im Elektrohandwerk freuen. Die ebm GmbH & Co. KG bietet ihnen neben der fachlichen Bildung auch ein soziales und menschliches Miteinander.

Das Kürzel ebm steht für „Elektro, Bau, Montage“. In dem Unternehmen hat in den vergangenen 44 Jahren ein Wissen und Know-how angesammelt, das bei Elektrotechnik für Großprojekte wie zum Beispiel Krankenhäusern, Industriebauten, Bürogebäuden und anderen umgesetzt und angewandt wird. An drei Standorten wird mit etwa 190 Mitarbeitern ein durchschnittlicher Jahresumsatz von 20 Millionen Euro erwirtschaftet.

Zur Sache

Das Projekt „Zukunft Bilden“
„Zukunft Bilden“ ist eine Bildungsinitiative für Auszubildende, die von Firmen und Institutionen aus der Region unterstützt wird. Ein Jahr lang bekommen die Teilnehmer die „Neue Osnabrücker Zeitung“ oder eine ihrer Regionalausgaben als Abo kostenlos nach Hause geliefert und erhalten die Chance, ihr Allgemeinwissen zu verbessern. Dieses können sie beim wöchentlichen Zeitungsquiz unter Beweis stellen und tolle Preise gewinnen. Begleitveranstaltungen vervollständigen das Konzept. Weitere Informationen gibt Dorothee Lampret unter der Telefonnummer 0541 310233 oder per E-Mail an d.lampret@noz.de.

Davon profitieren auch junge Leute, denn dadurch ist ebm in der Lage, jährlich am Standort Osnabrück bis zu sechs Auszubildende als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik sowie aus der Fachrichtung Automatisierungstechnik einzustellen. Darüber hinaus bildet ebm in den Berufen Technischer Systemplaner für elektrotechnische Systeme und Kaufleute für Bürokommunikation aus.

Für viele von ihnen gibt es nach der Ausbildung gute Aussichten. „Als einer der größten Elektro-Handwerksbetriebe in Osnabrück bieten wir gute Zukunftsperspektiven“, sagt Peter Forkert, Geschäftsführer der ebm GmbH & Co. KG. Für die gute Qualität der Ausbildung wurde ebm von der Bundesagentur für Arbeit ausgezeichnet. In der eigenen Lernwerkstatt findet freitags für alle Auszubildenden eine Wiederholung und Vertiefung des Lernstoffes sowie praktische Schulungen durch die Ausbilder statt. Außerdem werden innerbetriebliche Prüfungsvorbereitungen zur Gesellenprüfung Teil I und Teil II durchgeführt.

Allen qualifizierten und fähigen Auszubildenden wird nach Ausbildungsabschluss nicht nur eine Weiterbeschäftigung im Unternehmen geboten. Wer sich zu Höherem berufen fühlt, kann sich zum Techniker oder Meister ausbilden oder sich im Bereich Einbruchmelde- oder Brandschutztechnik weiterbilden lassen.

Doch nicht allein die berufliche Leistung ist bei ebm Teil der Ausbildung. „Was wir unseren Auszubildenden bieten, sind Teamzugehörigkeit und Kollegialität, unsere Mitarbeiter sind für uns kein austauschbarer Faktor“, sagt die Personalentwicklerin Gabriele Brümmer. Das Unternehmen leistet auch einen Beitrag zur Integration: „Durch die hohe Qualität unserer betrieblichen Ausbildung konnten wir in der Vergangenheit fähigen, jungen Menschen aus Somalia, Afghanistan, Kenia einen Ausbildungsplatz anbieten“, berichtet Forkert. Er sagt, dass junge, motivierte Menschen, die sich eine technische Ausbildung im Elektrohandwerk vorstellen können, bei ebm an der richtigen Adresse sind. Wichtig dafür sind Kenntnisse in der Mathematik und ein Verständnis von Physik, aber auch Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit sind von hoher Bedeutung.


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