2700 Euro übergeben Soroptimistinnen unterstützen Osnabrücker Frauenhaus

Von Rica Ostendarp

Spendenübergabe mit (von links): Iwona Fengler, Esther Bierbaum (beide Mitarbeiterinnen des Frauenhauses), SI-Präsidentin Marie-Luise Schnackenburg, Gabriele Petzelt (hinten), Sarah Richter, Waltraud Baumann (vorne) und Sigrid Heidemann (alles SI-Mitglieder). Foto: Rica OstendarpSpendenübergabe mit (von links): Iwona Fengler, Esther Bierbaum (beide Mitarbeiterinnen des Frauenhauses), SI-Präsidentin Marie-Luise Schnackenburg, Gabriele Petzelt (hinten), Sarah Richter, Waltraud Baumann (vorne) und Sigrid Heidemann (alles SI-Mitglieder). Foto: Rica Ostendarp

Osnabrück. Der Soroptimist International Club (SI) unterstützt erneut das Frauenhaus Osnabrück mit 2700 Euro sowie mit Bettwäsche und Handtüchern. Die Präsidentin des SI, Marie- Luise Schnackenburg, überreichte die Spende im Kinderhaus des Frauenhauses.

Das Frauenhaus wird mit dem Geld den Garten verschönern und einen neuen Sichtschutz errichten. Der SI veranstaltet regelmäßig Spendenaktionen, insbesondere Konzerte. Anders als in den vergangenen Jahren wurden die Spenden im November 2018 bei einer Benefizlesung der Autorin Rosemarie Marscher aus ihrem Buch „Good Morning, Mr. Mendelssohn“ eingesammelt. Die Musik, die es in der Vergangenheit zu hören gab, steuerten auch dieses Mal Sigrid Heidemann (Gesang) und Julia Habiger-Prause (Piano) bei. Auch die Sparkasse beteiligte sich an der Spendenaktion. Die Wäsche wurde von einem Mitglied des SI gestiftet. 

Der Service-Organisation SI gehören in Osnabrück 30 Mitglieder an. Als 131. Club in Deutschland gibt es die Organisation in Osnabrück seit Oktober 2001. Zu den Zielen gehören unter anderem die Wahrung ethischer Werte und Menschenrechte, die Verbesserung der Stellung der Frau und internationale Freundschaft und Verständigung. Seit 1924 sind die Soroptimistinnen weltweit tätig.

Traumapädagogische Spiele

In dem Kinderhaus des Frauenhauses werden Kindergruppen betreut. Die Größe der Gruppe variiert ständig, durchschnittlich sind es aber insgesamt zehn Kinder. Die vier Angestellten (zwei vormittags, zwei nachmittags) spielen mit den Kindern traumapädagogische Spiele, welche für die Kinder eine Art Therapie sind. Diese Spiele sind wichtig für die Kinder, da sie sich aufgrund schlimmer Erlebnisse nicht in Form von Gesprächen artikulieren können, sondern das spielerisch tun. In dem Kinderhaus sind Kinder untergebracht, die mit ihren Müttern in das Frauenhaus gekommen sind.

(Weiterlesen: Wohnung gefunden: Osnabrücker Familie kann Frauenhaus endlich verlassen)


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