2. Open-Air-Singen Rudelsingen am Affentempel im Osnabrücker Zoo

Philip Ritter (Klavier) und David Rauterberg (Gitarre) begeisterten das Publikum. Foto: Hermann PentermannPhilip Ritter (Klavier) und David Rauterberg (Gitarre) begeisterten das Publikum. Foto: Hermann Pentermann

Osnabrück. Der eine oder andere Ohrwurm war dabei. Etwa 1000 Besucher sangen am Mittwochabend beim zweiten Rudelsingen im Osnabrücker Zoo gemeinsam Chart-Songs und zeitlose Hits. Damit sang am Affentempel ein Menschenrudel für ein Löwenrudel, denn Ziel der Veranstaltung war es, weiteres Geld für die Vergrößerung des Löwengeheges zu sammeln.

David Rauterberg, Erfinder und Organisator des „Rudelsingens“, sang und spielte Gitarre. Philip Ritter saß am Klavier.

„Das kostet 2,5 Millionen, und da gibt es verschiedenste Aktionen“, erklärte Rauterberg im Hinblick auf die künftige Löwenanlage. Damit die Raubkatzen am Schölerberg künftig auch Nachwuchs haben können, muss das bislang vorhandene Gehege verdreifacht werden.

Der Verein „Löwen für Löwen“ hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, 500.000 Euro für die Erweiterung beizusteuern und sammelt dafür unermüdlich Spenden. Veranstaltungen wie das Rudelsingen leisten einen Beitrag dafür. Schon im Vorfeld war die Nachfrage groß. Bereits im Vorverkauf fanden rund 80 Prozent der Karten einen Abnehmer. Im vergangenen Jahr hatten die Veranstalter noch Pech mit dem Wetter gehabt, dieses Mal sorgten angenehme Temperaturen für gute Laune.

„Wir spielen Livemusik auf der Bühne, und alle stimmen ab der ersten Sekunde mit ein. Wir haben sehr viele Fans in Osnabrück“, freute sich Rauterberg. Die Menschen gaben ihm recht. Auf einer großen LED-Wand wurden die Texte projiziert, und Jung und Alt sangen begeistert mit.

Das Rudelsingen gibt es seit acht Jahren. Entstanden in Münster, sind inzwischen zehn Teams in ganz Deutschland unterwegs. „Wir bespielen inzwischen über 100 Städte regelmäßig in ganz Deutschland“, berichtete Rauterberg.


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