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29.05.2019, 17:50 Uhr ENDLICH EINIGKEIT

Osnabrücker Fahrradkonsens ist ein Gewinn für alle

Ein Kommentar von Sandra Dorn


Fahrradfahrer sind an der Kreuzung am Natruper-Tor-Wall in Osnabrück in der Unterzahl. Foto: Michael GründelFahrradfahrer sind an der Kreuzung am Natruper-Tor-Wall in Osnabrück in der Unterzahl. Foto: Michael Gründel
Michael Gründel

Osnabrück. In der Verkehrspolitk sind sich die Osnabrücker Ratsfraktionen selten einig. In der Regel kochen bei diesem Thema die Emotionen am stärksten hoch, werden die Interessen von Radfahrern, Autofahrern und Fußgängern gegeneinander ausgespielt.

Umso bemerkenswerter ist nun der von allen Fraktionen getragene Kompromiss zur Radverkehrspolitik, der durchaus als historisch bezeichnet werden darf.

Für alle Radfahrer ist es eine gute Nachricht, dass mit diesem Grundsatzbeschluss nun tatsächlich vieles unternommen wird, um das Radeln in Osnabrück sicherer zu machen. Und bevor sich nun Autofahrer darüber aufregen, dass ihnen womöglich etwas Platz auf der Straße genommen wird, sollten sie einen Schritt weiterdenken: Wenn das beschlossene Maßnahmenpaket dazu führt, dass mehr Osnabrücker vom Auto aufs Rad umsteigen, haben am Ende auch diejenigen gewonnen, die – aus welchen Gründen auch immer – aufs Auto angewiesen sind.

Denn mehr Radfahrer bedeuten weniger Autos – und weniger Autos bedeuten weniger Stau.



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