170 Fahrzeuge Saab-Fans treffen sich am Osnabrücker Industriemuseum

Fotomotive gibt es beim SAAB-Saturday am Museum Industriekultur in Osnabrück zur Genüge. Foto: Swaantje HehmannFotomotive gibt es beim SAAB-Saturday am Museum Industriekultur in Osnabrück zur Genüge. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Mit 170 Autos fand jetzt zum fünften Mal der Saab-Saturday der Saab-Freunde Osnabrück statt. Vor der Kulisse des Industriemuseums am Süberweg präsentierten Freunde aus der "Saab-Szene" sowohl klassische als auch moderne Fahrzeuge des schwedischen Automobilherstellers.

Bereits bei ihrer Einfahrt auf das Gelände des Industriemuseums hatte jeder Fahrer mit seinem Auto einen ersten Auftritt. Quasi wie im Spalier hatten sich die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen und zahlreiche Besucher aufgestellt, um jedes einfahrende Fahrzeug zahlreicher Blicke zu würdigen. 

Zum fünften Mal hätten die Saab-Freunde Osnabrück als Regionalgruppe im ersten deutschen Saab-Club ihren SAAB-Saturday ausgerichtet, sagt Organisator Philipp Simon aus Hasbergen. Mit 170 Fahrzeugen sei die Veranstaltung bisher die größte und damit auch vielfältigste gewesen, freut sich der Saab-Freund, der selber vier eigene Fahrzeuge seiner Lieblingsmarke besitzt. 

Fachsimpeln und Ersatzteile

Einer der ersten Fahrer, die das Gelände des Industriemuseums am Osnabrücker Piesberg erreichten, war Harald Fronk mit seinem Saab 900 Turbo aus dem Jahr 1988, der sich zusammen mit Miriam Reimann auf den 80 Kilometer langen Weg von Hamm nach Osnabrück gemacht hatte. Zu einem kleinen Familienausflug erklärte kurzerhand "Vic" aus Herten die Fahrt zum Osnabrücker Treffen. Zusammen mit seinen Töchtern Lenja und Verina hatten er seinen "Saab 9-5er Vector 2,3 t Kombi" aus dem Jahr 2004 mit Ersatzteilen und Büchern über das schwedische Kult-Auto bis hin zu Original-Betriebsanleitungen bepackt, die jetzt beim Fachsimpeln das Interesse der Teilnehmer und Besucher fanden. 

"Man lernt viele nette Leute kennen" freute sich Martina Prühlke, die zusammen mit ihrem Mann Willy von Schüttorf aus nach Osnabrück gefahren war.Auch sie hatten von Ersatzteilen bis hin zu Anstecknadeln und Aufklebern vieles rund um die schwedischen Automobile dabei. Besondere Aufmerksamkeit erhielten auch die Oldtimer unter den Saab-Modellen. So kam beispielsweise Ulrich Lammers aus Wersen mit seinem - wie er in Fachkreisen genannt wird - "Strassengebundenen Windei mit Viertaktmotor", einem Saab 96 V4 vorbei und beantwortete zahlreiche Fragen rund um den betagten Klassiker des Hauses Saab. 

Die weiteste Anreise mit einer Anfahrt von 572 Kilometern hatte jetzt ein Saab-Liebhaber aus dem dänischen Viborg mit einem Saab 9-3 hinter sich. Den ersten Platz des Jury-Preises für das schönste Fahrzeug errang Dana Holzapfel aus Raesfeld mit einer Saab 9-5 Stretchlimousine. Mit drei Türen pro Seite sei das ein sehr seltenes, rechtsgelenktes Fahrzeug, freute sich Philipp Simon. Bei der guten Resonanz würden die Osnabrücker Saab-Freunde sicher auch im kommenden Jahr den nächsten Saab-Saturday organisieren, kündigte der Automobilliebhaber an. 


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