Buntes Programm für Familien Zum Musikfest und Geburtstag lädt die Musik- und Kunstschule zum Mitmachen ein

Klänge und Farben: (von links) Musikfest-Organisator Karl-Heinz Ast, Kultur-Fachbereichsleiterin Patricia Mersinger, Schulleiterin Sigrid Neugebauer-Schettler sowie die Projektleiterinnen Carolin Bormann für die Musik- und Kunstschule und Anke Bramlage für die Stadt tellen das Festival-Sonderprogramm vor.  Foto: Jörn MartensKlänge und Farben: (von links) Musikfest-Organisator Karl-Heinz Ast, Kultur-Fachbereichsleiterin Patricia Mersinger, Schulleiterin Sigrid Neugebauer-Schettler sowie die Projektleiterinnen Carolin Bormann für die Musik- und Kunstschule und Anke Bramlage für die Stadt tellen das Festival-Sonderprogramm vor. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Drei Tage lang wird die Musik- und Kunstschule der Stadt Osnabrück das Haus der Jugend beim Deutschen Musikfestival zur innerstädtischen Anlaufstelle für Familien machen - mit einem bunten Programm zum Staunen und Mitmachen.

Konzerten lauschen kann man beim diesjährigen Deutschen Musikfest in Osnabrück hundertfach und an Dutzenden von Orten. Die Möglichkeit, sich selbst an Instrumenten ausprobieren oder gar welche zu bauen und dazu noch im Chor zu singen und in der Gruppe zu tanzen, wird es aber nur im Haus der Jugend geben. Dort feiert die städtische Musik- und Kunstschule nicht nur drei Tage lang fast rund um die Uhr ihren 100-jährigen Geburtstag, sondern bietet insbesondere für Familien eine „zentrale Anlaufstelle“ mit einem bunten Programm, betont Projektleiterin Carolin Bormann. 

Rasseln und Regenmacher

Unter dem Motto „Wir Mittendrin!“ zeigt die Schule die ganze Bandbreite ihrer Angebote und lädt mit zahlreichen Kunst- und Musikwerkstätten auch zum aktiven Mitmachen und Musizieren ein. Cajons zum Beispiel können selbst gebaut und – wie viele andere auch – nicht nur bestaunt, sondern auch ausprobiert werden, Kinder können sich mit dem Tanzforum Heinrich unter anderem in Ballett üben, Erwachsene auch in Stepptanz und Jazz-Dance und Väter sind eingeladen, als „fleißige Handwerker“ gemeinsam mit ihren Kleinen Schlauchtrompeten, Regenmacher und Rasseln zu basteln oder Flaschenmusik zu machen. Im Saal wird es aber auch etwas „auf die Ohren“ geben – nicht nur in Form des so lautenden „Familienexperiments“ des Wissenschaftsentertainers Felix Homann. Am Vatertag wird dort das Duo Pianoworte das Mitmach-Festival mitten im Musikfest eröffnen, nachmittags werden auf der Bühne Tanzshows zu sehen und abends unterschiedliche Bands zu hören sein. Eine „One World Session“ wird ebenso für einen interkulturellen Austausch sorgen wie Instrumente aus dem orientalischen Raum – getreu dem Motto der Schule, die sich auf die ihre Fahnen geschrieben hat, durch Musik und Kunst „das Leben bunter“ zu machen.   


Saz, Sax und Streicher

Der Innenhof des Hauses der Jugend lädt nicht nur zum Verweilen ein, sondern wird auch Schauplatz einer offenen Kunstinstallation und verschiedener Live-Darbietungen – von Saz- und Sax- über Streicher- und Klarinettenensembles bis hin zu einem Blasorchester aus der Partnerstadt Greifswald. Wer sich vom Trubel des Musikfestes erholen und entspannen mag, kann dies bei einem Konzert des Klangzentrums tun, das zum „Mittagstief genießen“ einlädt. Ohne die Musik- und Kunstschule wäre das Deutsche Musikfest in Osnabrück „nicht denkbar“, betont dessen Mitorganisator Karl-Heinz Ast. Bereits im Hauptprogramm gebe es zahlreiche „Berührungspunkte“. Aber erst mit dem ergänzenden Jubiläumsfestival am zentralen Ort, das in dieser Bandbreite und Frische einmalig sei, werde es rund.   

Termin

„Wir Mittendrin!“
Das Festival der Musik- und Kunstschule zum Deutschen Musikfest: Donnerstag, 30. Mai, bis Samstag, 1. Juni, jeweils von 11 bis 22 Uhr im Haus der Jugend. Anmeldungen zu Workshops auch vor Ort möglich.



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