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Philipp Friedel will mit den Ballers oben angreifen – 1. Liga als Mindestziel „Zeigen, was wir draufhaben“

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Trainer und Taktgeber: Marko Simic und Philipp Friedel besprechen die Taktik. Foto: Helmut KemmeTrainer und Taktgeber: Marko Simic und Philipp Friedel besprechen die Taktik. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Er ist gerade einmal 23 Jahre alt, dennoch soll Philipp Friedel nach den Plänen von GiroLive-Ballers-Trainer Marko Simic die Führung der Mannschaft übernehmen. Vor dem Saisonstart am Samstag um 19.30 Uhr in der Kikxxlarena spricht Friedel über Erwartungsdruck und Saisonziele seines Teams.

Philipp Friedel, Sie sind als neuer Kopf des Teams angekündigt worden, sollen führen. Ist das nicht ein bisschen viel Verantwortung, die da auf Ihren Schultern lastet?

Nein, das ist die richtige Herausforderung. Ich bin in einem Alter, in dem ich diesen Schritt machen muss. Jetzt bin ich der Kopf einer Mannschaft mit sehr vielen starken individuellen Spielern. Das ist auch neu für mich. Meine Aufgabe ist bei diesen vielen Optionen zu entscheiden, was am besten gespielt wird.

Die Mannschaft ist gezielt um Sie herum verstärkt worden. Was glauben Sie, ist in dieser Saison drin für die Ballers?

Wenn ich mir die individuelle Stärke anschaue, müssen wir auf alle Fälle ganz oben mitspielen. Wir sind auf jeder Position sehr gut besetzt. Die Aufgabe, vor der wir jetzt stehen, ist es, als Mannschaft zusammenzufinden.

Am Samstag startet der Ligabetrieb gegen den USC Freiburg. Was haben Sie sich gegen ihren Ex-Ex-Verein vorgenommen?

Es ist wichtig, dass wir zeigen, was wir draufhaben und zu Saisonbeginn ein Ausrufezeichen setzen. Das gibt dann Selbstvertrauen für die nächsten Spiele. Zur Mannschaft kann ich aber nicht viel sagen, die ist fast komplett neu. Nur den Trainer kenne ich gut, das ist ein ganz enger Freund von mir. Das ist natürlich etwas Besonderes, jetzt gegen ihn zu spielen.

Wie kam der Kontakt zu den Ballers zustande?

Marko Simic hatte mich während der vergangenen Saison kontaktiert und mich gefragt, wie meine Pläne aussehen. Dann kam eines zum anderen, der Vertrag wurde unterschrieben. Ich bin überzeugt, dass Osnabrück für mich eine super Station ist, um mich weiterzuentwickeln.

Und schon in Osnabrück heimisch geworden?

Ich fühle mich hier pudelwohl. Der Verein ist einfach super, das motiviert unheimlich.

Sie sind 23, gelten als großes deutsches Talent. Was sind Ihre Ziele?

Auf jeden Fall in der 1. Liga in Deutschland spielen. Das ist das Mindestziel.


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