Sparkassen-Spende 20.150 Euro für Präventionsarbeit an Osnabrücker Schulen

Stolze Summe: Über 20.000 Euro konnte Sparkassenmitarbeiter Ingo Brinkmann (Mitte) für Präventionsmaßnahmen an Schulen bereitstellen. Foto: Elvira PartonStolze Summe: Über 20.000 Euro konnte Sparkassenmitarbeiter Ingo Brinkmann (Mitte) für Präventionsmaßnahmen an Schulen bereitstellen. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Mit insgesamt 20.150 Euro fördert die Sparkasse Osnabrück verschiedene Präventionsprojekte an 20 Schulen in der Stadt. Das Geld wird dort überwiegend für Gewalt- und Gesundheitsvorsorge eingesetzt.

Einmal im Jahr fördert die Sparkasse Osnabrück gezielt Schulprojekte zu einem bestimmten Thema. Diesmal haben insgesamt 20 Schulen finanzielle Hilfen für ihre Präventionsarbeit beantragt. Von deren Vielfalt konnte sich Sparkassen-Mitarbeiter Ingo Brinkmann bei der Übergabe der einzelnen Spendenschecks im Gymnasium in der Wüste ein Bild machen. 

Mehr Ruhe und mehr Platz

Vieles drehte sich dabei um Gesundheits- und Gewaltvorsorge – mit ganz unterschiedlichen Ansätzen. Während etwa in der Bernhard-Overberg-Schule Spielkisten angeschafft werden sollen, um Konfliktpotenziale zu minimieren, werden in der Altstädter Grundschule Viertklässler als sogenannte "Konfliktlotsen" ausgebildet und eingesetzt. Das Graf-Stauffenberg-Gymnasium wird eine Forderung der Jahrgangsstufe 5 umsetzen und zwei große Rückzugsräume mit Matratzen und Musikberieselung für eine ruhige Pause einrichten. Zudem wird die AG "Schule ohne Diskriminierung" dabei unterstützt, das Siegel "Schule mit Courage und gegen Rassismus" zu beantragen.

Die Franz-Hecker-Schule will Geräte anschaffen, um mehr Möglichkeiten für Bewegungsspiele in den Pausen zu schaffen. In der Ursulaschule fließt das Geld unter anderem in Projekte zur sozialen Gesundheit und zur medizinischen Prävention. In der Elisabeth-Siegel-Schule soll damit die Arbeit des Schülerrates unterstützt und erlebnispädagogisches Material angeschafft werden. 

Die Rosenplatzschule investiert unter anderem in Literatur und Vorträge zur Missbrauchsprävention. In den Evangelischen Fachschulen wird beispielsweise mit höhenverstellbaren Tischen für eine bessere Körperhaltung der angehenden Erzieherinnen gesorgt. Für mehr Platz, mehr Garten- und Grünflächen sowie mehr Rückzugsmöglichkeiten auf dem Schulhof wird die Möser-Realschule am Westerberg die Finanzspritze der Sparkasse einsetzen. 

Musical und Filme

Die Schule an der Rolandsmauer plant ein jahrgangsübergreifendes und interkulturelles Musical-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Musiktheater Lupe. Das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte wird ab August drei Muttersprachler engagieren, die mit den Schülern Filme drehen. So sollen zur Vorbereitung auf die Berufswelt Hemmungen abgebaut werden, Englisch zu sprechen.

Die Grundschule in der Wüste setzt auf Zirkus, Anti-Mobbing-Projekte und möchte in Kooperation mit der Theaterpädagogischen Werkstatt das Projekt "Mein Körper gehört mir" fortführen. Das Gymnasium in der Wüste wiederum benötigt das Geld für jahrgangsspezifische Projekte, die mit Partnern wie Pro Familia, Diakonie und Polizei durchgeführt werden. 

Da etwa die Mittel für das Projekt zur Suchtprävention gerade gekürzt worden seien, komme der Zuschuss der Sparkasse gerade recht, freute sich Doerthe Blömer als Präventionsbeauftragte des Gymnasiums. Die benachbarte Erich-Maria-Remarque-Realschule kann damit einen eigenen Raum für die Ausbildung ihrer Mediatoren einrichten und ausgestalten.


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