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Vor 100 Jahren Als die „Eierfrage“ in Osnabrück die Gemüter erhitzte

Die Johannisstraße in Osnabrück, rechts das Kaufhaus Leffers, fotografiert am 7. April 1925. Foto: Sammlung Middendorff-VonhöneDie Johannisstraße in Osnabrück, rechts das Kaufhaus Leffers, fotografiert am 7. April 1925. Foto: Sammlung Middendorff-Vonhöne

Osnabrück. Im April 1919 gibt es in Osnabrück wie auch in anderen Städten kaum noch Eier. Über die Zwangsbewirtschaftung von Nahrungsmitteln ist zuvor zwar viel geschimpft worden. Doch die jetzt erfolgte Handelsfreigabe für Hühnereier zeigt die Kehrseite: Eier sind für Normalverdiener nicht mehr erschwinglich.

40 Pfennig werden 1919 für ein Ei verlangt, und das bei einem Arbeiterstundenlohn von deutlich unter einer Mark. Zum Vergleich: Heute kann sich ein Facharbeiter für seinen Stundenlohn locker 50 Eier leisten, sogar aus Freilandhaltung. „Von

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