Vom 29. April bis 1. Mai Osnabrücker Terrassenfest bietet in diesem Jahr mehr für Familien

Nordeutschlands größte Studentenparty startet am 29. April. Hier eine Aufnahme aus dem Vorjahr. Foto: André HavergoNordeutschlands größte Studentenparty startet am 29. April. Hier eine Aufnahme aus dem Vorjahr. Foto: André Havergo

Osnabrück. Ende des Monats startet am Osnabrücker Westerberg das Terrassenfest 2019. Das Angebot unterscheidet sich in einigen Punkten zum Vorjahr. Was haben sich die Organisatoren einfallen lassen?

Zum 44. Mal stellt der Allgemeine Studierendenausschuss an der Hochschule Osnabrück das Terrassenfest auf die Beine. Neben Programm-Klassikern wie dem Flunkyball-Turnier und dem Hörsaal-Slam haben sich die Organisatoren in diesem Jahr viel Neues einfallen lassen. Das lag auch an dem späten Termin in diesem Jahr.

Während das Terrassenfest meist Anfang oder Mitte April startet, hat sich der Termin diesmal auf das Ende des Monats geschoben. Das lag unter anderem am Hochschulkalender und den Osterfeiertagen, erzählt Planungsteam-Vorsitzender Jan Mönkedieck. Nun fällt der letzte Tag der Veranstaltung auf den 1. Mai. Mönkedieck dazu: Es war für uns alle neu, mit diesem freien Tag als Teil des Programms zu planen."

Familien inhaltlich abholen

Deshalb rechnen die Veranstalter in diesem Jahr auch mit Familien unter den Besuchern des Tagesprogramms, die den freien Tag für Ausflüge nutzen. Das Angebot hat Danja Tscherniewski, Leiterin des Ressorts Tagesprogramm, deshalb angepasst. Kinderfreundlich und familiengerecht solle es werden: "Wir sind dann eben auch Anlaufpunkt für Familien, die am 1. Mai eine Radtour machen oder mit den Kindern raus wollen." Dafür sei unter anderem eine Reaktionswand und ein Menschen-Tischfußball-Turnier geplant. 

Foto: André Havergo

Insgesamt ist das Tagesprogramm in diesem Jahr mit noch mehr Inhalt gefüllt. So gibt es neben einem ausgedehnten Sportangebot in Kooperation mit dem Zentrum für Hochschulsport und der Tanzschule Hull auch Workshops und ein Planspiel. Tscherniewski dazu: 

"Wir wollten Angebote gestalten, mit denen die Studenten auch in der Uni etwas anfangen können."

Es wird grüner

Zudem werde das Angebot in diesem Jahr grüner. Damit geht das Terrassenfest mit der Zeit und passt sich dem gesteigerten Umweltbewusstsein von Schülern und Studenten an. Dafür gibt es unter anderem Workshops rund um Mobilität und ein umweltfreundlicheres Leben.

Auch im Abendprogramm Neuerungen

Aber nicht nur tagsüber hat das Terrassenfest seinen Besuchern viel zu bieten. Musikalisch gehe es bei der 44. Auflage des dreitägigen Festes wieder zurück zu den Wurzeln, sagt Teamleiterin Laura Hoth. Während im vergangenen Jahr verhältnismäßig viel Hiphop und Elektro zu hören war, geht es nun wieder mehr in Richtung Rock, Indie und generell Musik mit mehr echten Instrumenten. 

Abendprogramm

Montag:
  • Konfeddi
  • Fenster auf Kipp
  • DJ Chris Cross & Luis Electric
Dienstag: 
  • The Travelling Stone
  • Alex Mofa Gang
  • K.O. DJ Team
  • DJ Polymer
Mittwoch:
  • Reis Against The Spülmachine
  • Insolvent Insomniacs
  • KMPFSPRT

Vorsitzender Mönkedieck betont dabei, dass das Ziel nach wie vor sei, den Besuchern eine gute Zeit zu bieten: "Wir wollen hier keine Besucherrekorde aufstellen. Das können wir auch gar nicht." Mit rund 15.000 bis 20.000 Besuchern und etwa 350 Fässern Bier an drei Tagen käme das Terrassenfest schon an die Obergrenze dessen, was mit dem zu Verfügung stehenden Platz und Team leistbar sei. 

Am 23. April beginnt der Aufbau auf dem Gelände des Campus Westerberg unter Mitwirkung der rund 30 Organisatoren. Am 29. April startet das Terrassenfest dann um 9 Uhr sein Programm mit einem Workshop in Gebärdensprache. 


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