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16.04.2019, 16:24 Uhr KOMMENTAR

Musikfest 2019 in Osnabrück: Gut investiertes Geld

Ein Kommentar von Dietmar Kröger


Osnabrück wird am 30. Mai zum Nabel der Blasmusikwelt. Foto: Oliver PrachtOsnabrück wird am 30. Mai zum Nabel der Blasmusikwelt. Foto: Oliver Pracht

Osnabrück. Strategisches Ziel der Stadt sei es, regelmäßig Großveranstaltungen nach Osnabrück zu holen, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bei der Vorstellung des Programms für das Deutsche Musikfest. 100.000 Euro lassen sich Stadt und Landkreis die Veranstaltung kosten.

Das ist gut angelegtes Geld. Nicht nur, dass die erwarteten 14.500 Musiker und geschätzten etwa 150.000 Gäste während des viertägigen Fest einen zwar schwer zu beziffernden aber sicherlich deutlich höheren Betrag in der Stadt lassen werden. Es ist vor allem der Werbefaktor, den Stadt und Landkreis auf der Habenseite werden verbuchen können.

Dass die Stadt und ihre Bürger die Menschen, die zu solchen Anlässen an die Hase strömen, für sich gewinnen können, haben sie schon hinlänglich unter anderem beim Deutschen Katholikentag oder beim Niedersächsischen Turnfest bewiesen. 

Es wird zwar nur schwerlich in konkreter Münze aufzurechnen sein, aber das Deutsche Musikfest wird ebenso nachwirken wie die Vorgängerveranstaltungen. Da kann man der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände, deren Mitglieder die Veranstaltung mit viel ehrenamtlichem Einsatz stemmen, schon mal ein kleines Dankeschön zuwerfen und vor allem viele Zuschauer wünschen.


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