Thema Gebäudedämmung Gewinner der Osnabrücker Eisblockwette stehen fest

Eisblockwette beendet (von links): Peter Band (Publik Entertainment), Reiner Möhle (Handwerkskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim) und Andreas Skyrpietz (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) vor dem gedämmten Holzhaus. Foto: Leonie BauerEisblockwette beendet (von links): Peter Band (Publik Entertainment), Reiner Möhle (Handwerkskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim) und Andreas Skyrpietz (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) vor dem gedämmten Holzhaus. Foto: Leonie Bauer

Osnabrück. Was eine Gebäudedämmung ausmacht, hat die Eisblockwette der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gezeigt, die am Sonntag beendet wurde. Drei Wochen lang konnte daran teilgenommen werden, nun wurden die Gewinner bekannt gegeben.

In zwei Holzhäusern schmolzen drei Wochen lang jeweils 200 Kilo Eis. Das eine Haus war mit 14 Zentimeter Standarddämmung und einem doppelglasigen Fenster ausgestattet. Beim anderen war das Fenster einfach verglast und anstelle von Dämmung befand sich zwischen den Wänden nur Luft - so der Aufbau der Eisblockwette. Deren Teilnehmer konnten schätzen, wie viel Kilogramm Eis sich nach den drei Wochen noch in den Häusern befindet und die Differenz des Gewichtes angeben. 

125 Kilogramm Resteis im gedämmten Haus

Das Ergebnis und die Gewinner wurden am Sonntag im Rahmen der Osnabrücker Energiemesse bekanntgegeben: 125 Kilogramm Eis befanden sich nach Ablauf der Zeit noch in dem gedämmten Haus, im ungedämmten waren es lediglich 17 Kilogramm. Das macht eine Differenz von 108 Kilogramm. "Wir wollten die Leute spielerisch auf den Vorteil einer Gebäudedämmung hinweisen", sagt Andreas Skyrpietz, Leiter des DBU-Projekt Modernisierungsbündnisse" über die Wette.

Die beste Schätzung von den über einhundert Teilnehmern gab Elias John Poole ab. Er gewinnt damit den Hauptpreis, ein Bambusfahrrad. Der Preis für den zweite Platz, eine professionelle Energieberatung, geht an Jorge Marques. Als Drittplatzierter erhält Klaus Maßmann ein Starterset für die Heizungssteuerung. Die drei Gewinner waren bei der Preisverleihung nicht anwesend und werden in den nächsten Tagen von der DBU informiert.


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